Übersicht / Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind / Meldung vom 17.07.2017

Montag, 17. Juli 2017, 11:30 Uhr

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind

Themenspezial: Schwangerschaft/Kind

Web 2.0 – gestützte institutionelle Selbsthilfe in einer vernetzten Welt – Optimierung der Kommunikationsprozesse in der Kinder- und Familien-Selbsthilfe

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind Umfrage zur Optimierung der Kommunikationsprozesse in der Kinder- und Familienselbsthilfe

Herborn – Eine bundesweite Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind - Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) e. V., Herborn in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Soziologie (IMS) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

Familien mit allergiekranken Kindern begegnet häufig Unverständnis für ihre Situation. Die Krankheit wird heruntergespielt, als Schwäche oder Anderssein aufgefasst. Im Alltag entsteht so oft Überforderung und Verunsicherung bei Eltern und Bezugspersonen aus KITA und Schule.

Die Vielzahl an unterschiedlichen Anlaufstellen und Zuständigkeiten können Betroffene ratlos machen. Um den Informationsbedarf zu decken, wurde eine online-Informationsplattform (MITMACHNetz) entwickelt. Um diese Informationsplattform bedarfsgerechter zu gestalten und eine bessere Integration in die Selbsthilfe zu gewährleisten, wurde das Projekt „Web 2.0 gestützte institutionelle Selbsthilfe in einer vernetzten Welt“ bewilligt und durch die Techniker Krankenkasse gefördert. Dazu findet eine wissenschaftliche Befragung der betroffenen Eltern und Familien statt, um deren Bedürfnisse und praktische Erfahrungen systematisch zu erheben und auszuwerten.

Für die Umsetzung der Umfrage wurden Dr. Christopher Kofahl und Dr. Daniel Lüdecke vom Institut für Medizinische Soziologie (IMS) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) beauftragt.

Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind lädt herzlich ein, sich an dieser Umfrage zu beteiligen. Nur mit Ihrer Unterstützung können Angebote für Familien mit besonderem Versorgungsbedarf verbessert und Bedürfnisse angepasst werden. Eine Teilnahme an der Befragung ist nicht an eine Mitgliedschaft gebunden.

Anbei der Link zur Umfrage:

ww3.unipark.de/uc/stnickel_Universit__tsklinikum_H/4a52

Zusätzlich bietet die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind die Möglichkeit, dass Kinder an der Umfrage teilnehmen können. Dazu wurde eine spezielle (und deutlich kürzere) Umfrage erstellt, die die Sicht der Kinder berücksichtigen soll, um ein möglichst ganzheitliches Bild zu erhalten. Anbei der Link zu der Kinderumfrage:

ww3.unipark.de/uc/stnickel_Universit__tsklinikum_H/394b

Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt! Für die Auswertung werden alle Fragebögen anonymisiert, d.h. niemand wird erfahren, wer die Fragebögen ausgefüllt hat.

Die AAK freut sich auf Ihr Engagement und gern auch auf das Engagement aller Kinder!

Über die AAK:

Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschupfen (AAK) e.V., steht für regionale und überregionale Austauschmöglichkeiten durch Kinder- Allergie-Foren, Betroffenenkontakte und Informationssammlungen, persönlich und im Internet. Sie tritt für die Rechte der Kinder im gesundheits-umwelt-politischen Bereich ein. Selbsthilfe gibt Betroffenen die Möglichkeit zu einem wertvollen krankheitsrelevanten Erfahrungsaustausch und breiter unabhängiger Information. Die Erfahrungen unterschiedlicher Krankheitsverläufe, Alltagsfragen und -tipps sowie unabhängig Informationen tragen erfahrungsgemäß zu einer positiveren Bewältigung des täglichen Lebens bei. Im gemeinnützigen Verein Mitglied werden: Jahresbeitrag 25,– Euro (bei Bedarf wird der Beitrag ermäßigt).“