Übersicht / Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Meldung vom 03.05.2011

Dienstag, 03. Mai 2011, 16:25 Uhr

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

"Schnupperveranstaltung" im Vorfeld der Nachtvorlesung bietet wichtige Informationen zum Thema

"Das Bauchaortenaneurysma – informieren, erkennen, behandeln"

Mainz – Am Donnerstag, 19. Mai 2011 beginnt die neue Staffel der "Nachtvorlesung für Jedermann". Sie greift einmal mehr ein wichtiges Thema auf und beschäftigt sich mit "Durchblutungsstörungen der großen Organe". Leber, Lunge und Darm werden dabei ebenso zur Sprache kommen wie das Gehirn und das Herz. Anders als bei anderen Veranstaltungen wird in dieser Staffel eine "Schnupperveranstaltung" am Anfang stehen. Am Samstag, den 7. Mai 2011, von 10.00 bis 14.00 Uhr bieten Spezialisten der Angiologie, der Radiologie und der Gefäßchirurgie eine Veranstaltung im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages an, in dem sich alles um die Bauchaorta drehen wird. Unter dem Thema „Das Bauchaortenaneurysma – informieren, erkennen, behandeln“ können Besucher parallel zu erklärenden Vorträgen lernen, wie Ultraschalluntersuchungen der Bauchaorta funktionieren, und so bezüglich ihrer eigenen Bauchaorta wesentliche Informationen erhalten. Die Veranstaltung findet statt im Hörsaal des Gebäudes 708 (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader (Aorta). Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft am häufigsten die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma oder auch abgekürzt BAA). Die Hauptgefahr besteht darin, dass ein Aneurysma plötzlich platzt und es zur inneren Verblutung kommt. Heutzutage kann man ein Aneurysma frühzeitig durch ein einfaches, schmerzloses Ultraschall-Screening (Vorsorgeuntersuchung) erkennen und vorbeugende Maßnahmen ergreifen. In 2010 hat die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG e. V.) deswegen die so genannte „BAA-Screening Kampagne“ gestartet. Am 7. Mai findet nun bundesweit der zweite nationale BAA-Screeningtag statt. An diesem Tag können sich Besucher über das Bauchaortenaneurysma und entsprechende Vorsorgeuntersuchungen informieren. Auch die Universitätsmedizin Mainz beteiligt sich an diesem bundesweiten Aktionstag.

Die Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und die II. Medizinische Klinik und Poliklinik bieten zwischen 10.00 und 12.00 Uhr Vorträge zum Thema an, darunter „Was ist ein Bauchaortenaneurysma und wie kann man es feststellen?“ sowie weitergehende Information zur Diagnostik und verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Von 10.00 bis 14.00 Uhr haben die Besucher darüber hinaus die Möglichkeit, sich über die Technik der Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader zu informieren und diese live an sich durchführen zu lassen.

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender!

Weitere Informationen

http://www.gefaesschirurgie.de

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. med. Christian F. Vahl Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Telefon 06131 17-3208, Fax 06131 17-3626, E-Mail: christian.vahl@unimedizin-mainz.de Internet: www.unimedizin-mainz.de/htg

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter http://www.unimedizin-mainz.de