Übersicht / Daimler und Benz Stiftung / Meldung vom 15.04.2015

Mittwoch, 15. April 2015, 12:06 Uhr

Daimler und Benz Stiftung

Einladung zum Pressegespräch anlässlich des 19. Berliner Kolloquiums der Daimler und Benz Stiftung

„Die gestresste Gesellschaft – Burnout versus Depression: Volkskrankheit oder Modediagnose?“

Berlin/Ladenburg – Der Begriff „Burnout“ ist in aller Munde. Dennoch haben viele Menschen nur eine vage Vorstellung davon: Es handelt sich um eine psychische Erkrankung, die mit Stress am Arbeitsplatz einhergeht. Burnout ist heute jedoch kein offiziell anerkanntes Krankheitsbild und seine Abgrenzung zur Depression wissenschaftlich nicht eindeutig. Dieses Forschungsdefizit gilt es zu überwinden. Denn psychische Erkrankungen stellen nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern zugleich für sein Umfeld und die Kostenträger eine enorme Belastung dar. In einem Pressegespräch stehen Ihnen vier Experten als Gesprächspartner zur Verfügung, die Ihre Fragen rund um den Burnout im Hinblick auf Forschung, Medizin, Politik und Wirtschaft erörtern:

  • Prof. Dr. Martin Reuter, Universität Bonn, Differentielle und Biologische Psychologie
  • Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck, Max-Planck-Institut für Psychiatrie München
  • Prof. Dr. Antje Ducki, Beuth Hochschule für Technik Berlin

Mittwoch, den 13. Mai 2015
von 10.00 Uhr bis 10.45 Uhr

Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 58/59
10117 Berlin

Gerne begrüßen wir Sie auch zum anschließenden wissenschaftlichen Tagungsteil des Berliner Kolloquiums. Ihre Anmeldung erbitten wir an schnurr@daimler-benz-stiftung.de. Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Johannes Schnurr (mobil +49 176 216 446 92) oder Patricia Piekenbrock (mobil +49 152 289 093 77). Die Veranstaltung ist für Journalisten kostenfrei.

Daimler und Benz Stiftung
Impulse für Wissen – die Daimler und Benz Stiftung verstärkt Prozesse der Wissensgenerierung. Ihr Fokus richtet sich dabei auf die Förderung junger Wissenschaftler, fachübergreifende Kooperationen sowie Forschungsprojekte aus sämtlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Die operativ tätige und gemeinnützige Stiftung zählt zu den großen wissenschaftsfördernden Stiftungen Deutschlands.