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Freitag, 23. Dezember 2016, 10:07 Uhr

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Pressemitteilung - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Erfolgsmodell „Gesundheitsregionen plus“ – Zwei-Jahres-Bilanz von Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung

München – Das vor knapp zwei Jahren gestartete Förderprogramm "Gesundheitsregionen plus" von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ist auf großes Interesse gestoßen. Huml betonte am Freitag: "Die 'Gesundheitsregionen plus' sind ein Erfolgsmodell. Mittlerweile fördern wir 33 Regionen in ganz Bayern. Das Programm trägt aktiv dazu bei, die Gesundheit der Bevölkerung vor Ort zu verbessern. Deshalb werden wir es auch im neuen Jahr fortsetzen."

Das bayerische Gesundheitsministerium fördert seit Januar 2015 die Gründung von "Gesundheitsregionen plus", um alle Akteure zu vernetzen, die auf kommunaler Ebene bei der gesundheitlichen Versorgung und Prävention eine wesentliche Rolle einnehmen. Damit werden regionale Aktivitäten zum Wohle der Gesundheit der Bevölkerung gestärkt. Bayerische Landkreise und kreisfreie Städte, die "Gesundheitsregionen plus" bilden, werden jeweils mit bis zu 250.000 Euro unterstützt.

Huml unterstrich: "Mit den 'Gesundheitsregionen plus' geben wir die passgenaue Antwort auf die Herausforderungen vor Ort. Hier werden regionale Erkenntnisse gebündelt und die individuellen Bedürfnisse in einer Region berücksichtigt. Die vielfältigen Aktivitäten in den 'Gesundheitsregionen plus' bestätigen dies eindrucksvoll."

Als Beispiel nannte Huml das PflegeFORUM Altmühlfranken. Es dient der Information und Kommunikation von fachlichen, institutionellen und gesetzlichen Neuerungen auf regionaler Ebene. Darüber hinaus möchte das Pflegeforum pflegende Angehörige über regionale Angebote aufklären und informieren.

Ein weiteres Beispiel sind die "Gesundheitsbotschafter" im Landkreis Cham. Sie stehen in ihrem Umfeld als qualifizierte Ansprechpartner zum Thema Prävention zur Verfügung und wirken maßgeblich daran mit, das Bewusstsein der Menschen für die eigene Gesundheit zu wecken. Aufgabe der Gesundheitsbotschafter ist es auch, die verschiedenen Gesundheitsakteure zu vernetzen, Veranstaltungen zu organisieren sowie auf hohe Qualität und einen möglichst einfachen Zugang zu Präventionsangeboten zu achten.

Das regionale Gütesiegel "Ausbildung mit Wert" in der "Gesundheitsregion plus" Bäderland Bayerische Rhön wiederum verfolgt das Ziel, die Qualität und die Attraktivität der Pflegeausbildung zu steigern und zu sichern. Langfristig sollen durch diese Kampagne junge Menschen vom Pflegeberuf begeistert und die Qualität der Pflegeausbildung gesichert werden.

Die Ministerin dankte den Akteuren in den "Gesundheitsregionen plus" für ihr Engagement in vielen Projekten. Huml fügte hinzu: "Es sollten sich noch mehr Landkreise und kreisfreie Städte entschließen, 'Gesundheitsregion plus' zu werden. Auch 2017 besteht wieder die Möglichkeit, in die Förderung durch das Gesundheitsministerium aufgenommen zu werden."