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Donnerstag, 22. März 2012, 15:36 Uhr

Verband der Ersatzkassen e. V.

Pressemitteilung

Eröffnung der Fotowanderausstellung "WIEDER GESUND?" im Berliner Tagesspiegel - Gesundheit, Fürsorge, Solidarität stehen im Mittelpunkt - 100 Jahre vdek

Berlin – Wie gehen junge Fotodesigner mit den Themen Gesundheit, Krankheit, Fürsorge und Solidarität um? Um das zu erfahren, hatte der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) anlässlich seines 100-jährigen Bestehens zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb "WIEDER GESUND?" an Fach- und Hochschulen für Fotografie oder Design in Deutschland aufgerufen. Die Schirmherrschaft wurde von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder übernommen. Aus den besten Wettbewerbsbeiträgen wurde nun eine Wanderausstellung konzipiert. Die Wanderausstellung wird am 22. März 2012 im Verlagsgebäude des Berliner Tagesspiegels am Askanischen Platz 3 (Anhalter Bahnhof) im Rahmen einer Presseveranstaltung eröffnet und ist anschließend dort bis Ostermontag, den 9. April 2012 für alle Besucher ganztägig zu sehen. Anschließend wird die Wanderausstellung an weiteren prominenten Orten in Deutschland präsentiert. Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek, erklärte hierzu: "Gesundheit ist ein wichtiges Gut. Oft wird uns das jedoch erst richtig bewusst, wenn wir selber, Angehörige oder Freunde erkrankt sind. Dann benötigt jeder Unterstützung und Solidarität - durch die Familie oder durch Freunde, aber auch durch die Solidargemeinschaft der Krankenkasse." Die eingereichten Fotos sind ausdrucksstark, berührend und provokant. Gezeigt werden unter anderem Fotos, die sich mit dem Umgang der eigenen Erkrankung oder der eines Familienangehörigen auseinandersetzen. Aber auch die Lebensfreude trotz einer Erkrankung oder nach einer Genesung wird thematisiert, wie auch der richtige Umgang mit Medikamenten oder die Bedeutung gesunder Ernährung für Kinder. Ministerialdirektor Dieter Hackler vom Bundesfamilienministerium würdigte die Arbeiten der jungen Fotodesignerinnen und - designer: "Viele von ihnen zeigen sehr einfühlsam gelebte Solidarität zwischen den Menschen, den Generationen bzw. innerhalb der Familie auf. Sie zeigen die Bereitschaft, füreinander da zu sein - ganz gleich ob für Ehepartner- oder -partnerin, für Eltern, Großeltern oder Kinder. Dieses Füreinander da zu sein ermöglicht Leben - auch mit schwerer Krankheit -, verleiht Hoffnung und Zuversicht, um wieder gesund zu werden. Ich freue mich, dass dieses für Andere da sein durch den Fotowettbewerb in den Mittelpunkt gerückt wird."

"Krank zu sein versetzt viele Menschen nicht nur körperlich in einen Ausnahmezustand. Schmerz und Angst, Hoffnung, Wut, Verzweiflung, aber auch Zuversicht, Mut, Vertrauen und Freude begleiten sie und ihre Angehörigen. Ihnen mit der Kamera in diesen persönlichsten Momenten wirklich nahe zu kommen, ohne ihnen zu nahe zu treten, verlangt mehr als fotografisches Handwerk. Unsere Preisträger haben das mit Bravour geschafft", sagt Thomas Wurster, Geschäftsführender Redakteur des Tagesspiegel.

Die drei besten Einsendungen erhielten ein Preisgeld im Gesamtwert von 4.500 Euro (1. Preis: 2.000 Euro, 2. Preis 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro). Zudem wurden sechs Ehrenpreise vergeben. Gewonnen haben:

1. Preis: Jakob Kaliszewski, Köln, mit seiner Fotoserie "Zurück nach hier" 2. Preis: Susanne Paasch, Hamburg, mit ihrer Fotoserie "Mutter" 3. Preis: Benny Golm, Berlin, mit seiner Fotoserie "Die Nächsten"

Die Ehrenpreise gingen an:

Jennifer Borchert, Hamburg, mit der Fotoserie "Klinikalltag als Patient" Lianna Dora, Hamburg, mit der Fotoserie "Wieder gesund" Anne Eger, Berlin, mit der Fotoserie "Schlaflabor" Anna Huxel, Stuttgart, mit "Diese Krankheit führt nicht zum Tode" Jana Knorr, Hamburg, mit "Hilf(e)los" Katharina Ullrich, Hamburg, mit "Annika, 17, Trisomie 21, glücklich".

Die Auswahl der Fotos erfolgte im November 2011 durch eine prominente Jury. Mitglieder waren: Ministerialdirektor Dieter Hackler, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Thomas Wurster, Geschäftsführender Redakteur der Tageszeitung "DER TAGESSPIEGEL", Bernd Sumalowitsch, Diplom-Designer, Fotograf, Herausgeber von selected views, Prof. Wiebke Loeper, Professorin für Fotografie an der Fachhochschule Potsdam, Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek, Michaela Gottfried, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Pressesprecherin des vdek.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 25 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

- BARMER GEK - Techniker Krankenkasse - DAK-Gesundheit - KKH-Allianz - HEK - Hanseatische Krankenkasse - hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen "Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)" in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.