Übersicht / Deutsche AIDS-Hilfe / Meldung vom 13.10.2017

Freitag, 13. Oktober 2017, 11:40 Uhr

Deutsche AIDS-Hilfe

PRESSEEINLADUNG

HIV-Epidemie in Osteuropa außer Kontrolle – Einladung zu PK und Konferenz

Berlin – Die HIV-Epidemie hat sich in Osteuropa und Zentralasien in den letzten Jahren dramatisch zugespitzt: Gegen den weltweiten Trend steigt die Zahl der Infektionen rasant. Die Prävention greift nicht. Die Behandlungsprogramme sind vollkommen unzureichend. Die finanziellen Mittel für Maßnahmen gegen HIV gehen zugleich zurück. Die Region steuert in eine Katastrophe.

Mit anderen Worten: Es herrscht dringender Handlungsbedarf. Nötig sind finanzielle Mittel ebenso wie eine Prävention, die besonders stark betroffene Gruppen wie schwule Männer und Drogenkonsumenten nicht weiter ausgrenzt. Dabei ist auch die Bundesregierung gefordert, eine entsprechende Strategie für das Engagement gegen HIV/Aids in Osteuropa zu entwickeln.

Beispielhafte Erfolgsmodelle gibt es in Europa und insbesondere in Deutschland schon lange. Wie kann man sie auf Osteuropa übertragen? Wie politische Blockaden lösen? Und wie für ausreichende Finanzierung sorgen?

Diesen Fragen widmen sich am 17.10.2017 rund 80 Expert_innen aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Selbsthilfe aus West- und Osteuropa bei der Konferenz HIV IN OSTEUROPA – DIE UNBEKANNTE EPIDEMIE?! in der Landesvertretung von Baden-Württemberg, Berlin. Veranstalter sind das Aktionsbündnis gegen AIDS, Brot für die Welt und die Deutsche AIDS-Hilfe.

Um 9 Uhr findet an diesem Tag eine hochkarätig besetzte PRESSEKONFERENZ statt.

Folgende Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Dr. Luiz Loures, Stellvertretender Direktor von UNAIDS
  • Sylvia Urban, Vorstand Aktionsbündnis gegen AIDS und Deutsche AIDS-Hilfe
  • Dr. Vadim Pokrovsky, Leiter des Nationalen AIDS-Zentrums Russlands
  • Raminta Stuikyte, leitende Beraterin des UN-Gesandten für HIV/Aids in Osteuropa und Zentralasien, Prof. Dr. Michel Kazatchkine
  • Tatyana Khan, International Treatment Preparedness Coalition

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Wir bitten um Anmeldung an presse@dah.aidshilfe.de.

Interviewwünsche teilen Sie uns bitte wenn möglich vorab mit. Bei Interesse können Sie auch an der gesamten Tagung teilnehmen.

Das Programm der Tagung zum Download.