Porträt
MECHTHILD ROSS-LUTTMANN
Gesundheitsministerin statt Tierärztin
Als Kind wollte Mechthild Ross-Luttmann Tierärztin werden. Doch mit der Vorstellung, dann auch Schlachthöfe besuchen zu müssen, konnte sie sich nicht anfreunden. Sie entschied sich für ein Jura-Studium – und für eine Karriere in der Politik: Im Dezember 2005 wurde sie zur niedersächsischen Gesundheitsministerin ernannt. Seit Beginn des Jahres ist die 51-jährige CDU-Politikerin Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz.
Nach ihrem zweiten Staatsexamen arbeitete Ross-Luttmann zunächst als Dezernentin im niedersächsischen Landkreis Rotenberg (Wümme). Sie fing im Jahr 1987 als 28-Jährige an und gehörte damit zu den jüngsten Dezernentinnen. Bis 2003 leitete Ross-Luttmann beim Landkreis verschiedene Fachbereiche. Zuletzt führte sie das Dezernat für Gesundheitswesen, Jugend und Soziales. Zwischendurch ging die dreifache Mutter sechs Jahre lang in Erziehungsurlaub.
1989 in die CDU eingetreten, erhielt Ross-Luttmann im Jahr 2003 ein Direktmandat für den niedersächsischen Landtag. Im März 2005 wurde sie zur sozialpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion gewählt. Ein dreiviertel Jahr später, im Dezember 2005, wurde Ross-Luttmann zur niedersächsischen Gesundheitsministerin ernannt. Sie übernahm das Amt von ihrer Vorgängerin Dr. Ursula von der Leyen, die an die Spitze des Familienministeriums wechselte.
Nach ihrem zweiten Staatsexamen arbeitete Ross-Luttmann zunächst als Dezernentin im niedersächsischen Landkreis Rotenberg (Wümme). Sie fing im Jahr 1987 als 28-Jährige an und gehörte damit zu den jüngsten Dezernentinnen. Bis 2003 leitete Ross-Luttmann beim Landkreis verschiedene Fachbereiche. Zuletzt führte sie das Dezernat für Gesundheitswesen, Jugend und Soziales. Zwischendurch ging die dreifache Mutter sechs Jahre lang in Erziehungsurlaub.
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