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Montag, 09. November 2015, 10:00 Uhr

CGC Cramer Gesundheits-Consulting GmbH

Pressemitteilung

Kapuzinerkresse und Meerrettich bei Erkältungskrankheiten: Expertengremium empfiehlt Senföle zur kausal orientierten Therapie von Atemwegsinfekten

Eschborn – Pflanzliche Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich (in ANGOCIN® Anti-Infekt N) wirken nachweislich gegen Viren und Bakterien[1-6] und können aufgrund ihrer multimodalen Wirkweise bei akuten unkomplizierten Atemwegsinfektionen im Sinne einer kausal orientierten First-Line-Therapie empfohlen werden. Dieses Fazit zogen deutsche Ärzte und Wissenschaftler bei einer interdisziplinären Expertendiskussion zur effektiven Behandlung von Atemwegsinfektionen in Frankfurt. In der jetzt veröffentlichten Publikation zu dem Expertentreffen[7] heißt es weiter, dass der Einsatz der Senföle auch bei häufig wiederkehrenden Erkältungskrankheiten sinnvoll ist. Denn wegen ihrer guten Verträglichkeit sind sie auch wiederholt und längerfristig anwendbar[8]. Ist aufgrund des Krankheitsbildes eine Antibiotikabehandlung nötig, kann das Senfölgemisch ergänzend und auch nach Beendigung der Antibiotika-Einnahme eingesetzt werden, um unterstützend zu wirken und mögliche Rezidive zu vermeiden, empfehlen die Experten aus Klinik und Praxis.

„Akute Atemwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in den Industriestaaten. Sie bedingen etwa 40 Prozent aller Fehltage berufstätiger Personen“, erklärt Dr. med. Rainer Stange, Charité Berlin. Obwohl offenkundig fast immer viraler Genese, würden bei Erkältungskrankheiten nach wie vor zu oft und zu leichtfertig chemisch-synthetische Antibiotika eingesetzt, was die Zunahme von Resistenzen fördere.

Wirksamkeit der Senföle in zahlreichen Studien belegt
„Auf der Suche nach effektiven alternativen Behandlungsansätzen lohnt sich ein Blick in die Natur“, ergänzt Prof. Dr. med. Uwe Frank, Universitätsklinik Freiburg. So würden zum Beispiel Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich in der Naturmedizin bereits seit Jahrhunderten bei Infektionen der Atem- und Harnwege eingesetzt. Sie zählen heute zu den am besten untersuchten arzneilich wirksamen Pflanzensubstanzen.

Chemisch-synthetische Therapeutika wirken meist nur antibakteriell oder symptomatisch. Senföle haben den Vorteil, dass sie nicht nur gegen Bakterien, sondern auch gegen Viren wirken, wie verschiedene In vitro-Untersuchungen belegen[1-6]. Die Wirksamkeit und Sicherheit der Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich wurde für Erwachsene und Kinder durch mehrere klinische Studien bestätigt[8-10]. Der Einsatz der Senföle bei Atemwegsinfektionen bietet somit die Möglichkeit, die oft unnötige Verwendung von Antibiotika zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

Aktuelle Untersuchungen[3] von Prof. Dr. rer. nat. Stephan Pleschka, Gießen, zeigen, dass das pandemische Influenzavirus (H1N1) durch die kombinierte Gabe von Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettich (in ANGOCIN® Anti-Infekt N) in seiner Vermehrung in menschlichen Lungenzellkulturen nahezu 100-prozentig gehemmt wird. Damit konnte eine deutlich höhere antivirale Wirkung erreicht werden, als bei der singulären Nutzung der Senföle, die das Forscherteam bereits 2010 analysiert hatte. „Erste Untersuchungen zur Replikation der für viele Erkältungskrankheiten verantwortlichen Rhinoviren haben ergeben, dass auch diese in humanen Zellkulturlinien durch die Senfölkombination deutlich gehemmt werden“, ergänzt Pleschka. Weitere Untersuchungen zur antiviralen Wirksamkeit werden folgen.

Atemwegsinfektionen effektiv therapieren
„Gerade im Anfangsstadium von entzündlichen Atemwegserkrankungen gehören Phytopharmaka zur Therapie der ersten Wahl, denn anders als chemisch-synthetische Antibiotika haben Pflanzenstoffe wie die Senföle nicht nur einen einzigen Wirkmechanismus, sondern sie wirken multimodal“, erklärt Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Wiesbaden. Das Senfölgemisch sei aufgrund seiner antibakteriellen und zugleich antiviralen und antiphlogistischen[11,12] Eigenschaften ein bewährtes Mittel zur effektiven Therapie von akuten Atemwegsinfektionen.

„Da das Senfölgemisch nachweislich[8] die Erkältungshäufigkeit um etwa 50 Prozent reduziert, ist es auch zur Verlängerung der beschwerdefreien Intervalle bei häufig wiederkehrenden Infekten der Atemwege eine empfehlenswerte Therapieoption“, ergänzt Dr. med. Martin Adler, Siegen. Besonders in den Monaten Oktober und November würden von Patienten aktive Strategien gegen Atemwegserkrankungen eingefordert.
„Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist aufgrund der Häufigkeit der Atemwegsinfektionen – bis zu acht Minorinfektionen und/oder zwei Pneumonien oder schwere Sinusitiden gelten bei Kleinkindern noch als normal – eine möglichst schonende Behandlung gewünscht“, erklärt der Pädiater Dr. med. Ulrich Enzel, Schwaigern.

Da es im chemisch-synthetischen Bereich vorwiegend Mittel zur Symptomlinderung gebe, sei der Einsatz der pflanzlichen Senföle bei akuten Infekten und auch bei Kindern mit sehr häufigen rezidivierenden Atemwegsinfekten, eine wirksame und gut verträgliche Therapieoption. Die Senföle werden bereits im oberen Dünndarm resorbiert, so dass die körpereigene Darmflora geschont wird.

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