Übersicht / Deutsche AIDS-Hilfe / Meldung vom 16.05.2017

Dienstag, 16. Mai 2017, 11:24 Uhr

Deutsche AIDS-Hilfe

Presseeinladung

Pressestatement/Bildtermin: UNAIDS-Direktor Michel Sidibé morgen in Berlin

Berlin – Berlin startet als Fast-Track-City des UNAIDS-Programms / Deutsche AIDS-Hilfe will erreichen, dass Aids bis 2020 Geschichte ist / Aktionsbündnis gegen Aids will deutschen Beitrag global vergrößern

Am morgigen Mittwoch besucht UNAIDS-Direktor Michel Sidibé Berlin. Mit Vertreter_innen des Berliner Senats und zivilgesellschaftlicher Organisationen spricht er darüber, wie Maßnahmen gegen HIV und Aids intensiviert werden können – in Berlin, Deutschland und weltweit.

In den Räumen der Berliner Aids-Hilfe trifft Michel Sidibé zusammen mit

• Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) und Staatssekretärin Barbara König
• Ulf Hentschke-Kristal und Silke Klumb (Vorstand und Geschäftsführerin der Deutschen AIDS-Hilfe)
• Ralph Ehrlich und Ute Hiller (Vorstand und Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe)
• Astrid Berner-Rodoreda (Aktionsbündnis gegen AIDS / Brot für die Welt)

Wir laden Sie herzlich ein zum anschließenden

Pressestatement und Bildtermin

Mittwoch, 17.5., 16 Uhr
Café Ulrichs der Berliner Aids-Hilfe, Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, 10787 Berlin

mit Möglichkeit zu anschließenden O-Ton-Interviews

UNAIDS will die Aids-Epidemie weltweit bis zum Jahr 2030 beenden. Die Zahl der Neuinfektionen mit HIV soll bis dahin drastisch sinken, zugleich sollen 95% aller HIV-Infektionen frühzeitig erkannt, 95% davon behandelt werden. Die HIV-Therapie verhindert dabei auch die Weitergabe von HIV.

Berlin – die Stadt mit den bundesweit meisten HIV-Infektionen – ist in diesem Projekt eine der so genannten Fast-Track-Citys, die Präventionsmaßnahmen gegen HIV und Aids in besonderer Weise intensivieren wollen. Diskutiert werden beispielsweise eine modellhafte Ausgabe der so genannten Prä-Expositionsprophylaxe (HIV-Medikamente zur Vorbeugung) und eine bessere Versorgung von Menschen ohne Papiere.

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat am vergangenen Freitag ihre Kampagne „Kein AIDS für alle!“ gestartet. Sie soll dafür sorgen, dass im Jahr 2020 in Deutschland niemand mehr an Aids erkrankt – denn mit HIV kann man heute bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung gut und lange leben. Michel Sidibé unterstützt diese Kampagne.

Das Aktionsbündnis gegen AIDS setzt für ein angemessenes Engagement der Bundesrepublik Deutschland bei den internationalen Maßnahmen gegen Aids ein.