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Dienstag, 14. September 2010, 09:23 Uhr

Verband für Ernährung und Diätetik e.V.

18. Aachener Diätetik Fortbildung fand vom 10. bis 12. September 2010 im Aachener Universitätsklinikum statt

Aachener Diätetik Fortbildung: zum 18. Mal ein voller Erfolg!

Aachen – Die 18. Aachener Diätetik Fortbildung (ADF), die vom 10. bis 12. September 2010 im Aachener Universitätsklinikum stattfand, war mit 1.716 Teilnehmern wieder ein riesiger Erfolg. Die ADF zieht bereits seit 18 Jahren mit ihrem breit gefächerten Angebot jährlich über 1.700 Ernährungsfachkräfte nach Aachen und ist damit der größte ernährungswissenschaftliche Fachkongress im deutschsprachigen Raum. Die Veranstaltung wird organisiert durch den in Aachen ansässigen Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V.. Die Schirmherrschaft übernahm Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Tagungspräsident war Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany, ehem. Bundesforschungsanstalt für Ernährung.

Der VFED verlieh in diesem Jahr seinen Wissenschaftspreis an PD Dr. med. Thomas Ellrott. Der Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universitätsmedizin Göttingen wurde damit für seine Arbeiten und Verdienste im Bereich der Ernährungswissenschaften geehrt. Dr. Ellrott ist bereits seit vielen Jahren Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des VFED. Adipositasprävention und –therapie sowie Gewichtsstabilisierung Er erläuterte in seinem Festvortrag, warum Menschen anders essen als sie sich ernähren sollten. Am Samstag fand unter der Leitung von Dr. Ellrott ein Symposium zur Ernährung in der Schule statt, das neue Konzepte zwischen Ernährung als Schulfach und Gemeinschaftsverpflegung behandelte. Frau MdB Ulla Schmidt, Bundesgesundheitsministerin a.D., gestaltete ebenfalls einen Festvortrag. Sie referierte zum Thema „Kann man sich bei Hartz IV gesund ernähren?“.

Die Besucher der ADF nutzten drei Tage lang das vielfältige Angebot von über 90 Vorträgen und Workshops hochkarätiger Referenten, um sich über aktuelle Erkenntnisse der Ernährungswissenschaften zu informieren. „Die Tagung verdankt ihren Erfolg sicher dem vielseitigen Programm, das wir in bis zu sechs Hörsälen parallel präsentieren“, so Hedwig Hugot, Geschäftsführerin des VFED. Die Teilnehmer können so, ganz entsprechend ihrem Arbeitsgebiet, jeweils die passenden Vorträge auswählen. Ob zu enteraler und parenteraler Ernährung, Pankreaserkrankungen oder Zöliakie, zu Diabetes mellitus, Adipositas und bariatrischen Operationen oder Säuglingsernährung, Zahngesundheit und Lebensmittelkenzeichnung – in dem breit gefächerten Programm fand jede Fachkraft interessante und für ihren Berufsalltag relevante Beiträge. Parallel zur ADF fand der 1. Postgraduiertenkurs des VFED „Diabetisches Fußsyndrom“ für Podologinnen und Podologen statt. Auch die begleitende Industrieausstellung mit über 40 Firmenständen nutzten die Teilnehmer ausgiebig, um sich über Produktpaletten und –neuheiten zu informieren. Veranstalter, Teilnehmer, Aussteller und Referenten äußerten sich gleichermaßen höchst zufrieden mit der Tagung.

Der VFED e.V. wurde im Jahr 1992 als Fachverband für alle im Bereich Ernährung und Diätetik Tätigen gegründet. Er zählt über 3.000 Mitglieder und ist die größte unabhängige Ernährungs- und Diätetik-Organisation in Deutschland. Der VFED ist ein gemeinnütziger Verband, der sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Die Geschäftsstelle des VFED befindet sich in Aachen und wird von Hedwig Hugot geleitet.

Der VFED setzt sich besonders für die Anerkennung der Ernährungsfachkräfte als Heilmittelerbringer ein. Zur Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung vergibt der Verband bei entsprechender Voraussetzung Zertifikate an Ernährungsfachkräfte. Um die Bevölkerung für gesundes Essen zu motivieren, veranstaltet der VFED jedes Jahr am 7. März den „Tag der gesunden Ernährung“.

Weitere Informationen zum Verband erhalten Sie auf der Website http://www.vfed.de oder direkt in der Geschäftsstelle: