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Freitag, 22. März 2013, 13:23 Uhr

Deutscher Berufsverband für Altenpflege e.V.

Pressemitteilung des DBVA

Bündnis für Altenpflege

Wiehl – Bund und Länder wollen die Altenpflegeausbildung, die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und die Kinderkrankenpflegeausbildung zu einer generalistisch ausgerichteten Pflegeausbildung zusammenführen und den Altenpflegeberuf abschaffen. Dagegen regt sich inzwischen breiter Widerstand bei den Altenpflegekräften, ambulanten Diensten und Pflegeeinrichtungen:
"Der Deutsche Berufsverband für Altenpflege DBVA unterstützt alle Aktivitäten, die dazu führen, die reale Arbeitssituation der Altenpflegefachkräfte in der ambulanten und stationären Pflege zu verbessern. Die Abschaffung des Berufes und die generalistische Ausbildung ist aus unserer Sicht der völlig falsche Ansatz", so Christina Kaleve, die Vorsitzende des DBVA, der als einziger Verband ausschließlich die Interessen der rund 900.000 in der Altenpflege Tätigen vertritt.

Der DBVA hat mit anderen Verbänden das Bündnis für Altenpflege gegründet, das sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Altenpflege einsetzt. Mehr Informationen

www.bündnis-für-altenpflege.de

Zum Hintergrund:

Im Unterschied zur Krankenpflege - die kranken Menschen jeden Alters, meist somatisch orientiert, kurzzeitig bei der Gesundung hilft - unterstützt die Altenpflege längerfristig und mit ganzheitlichen Ansätzen alte Menschen, in Würde und Selbstbestimmung ihr Alter zu leben.
Ende der fünfziger Jahre wurden die ersten AltenpflegerInnen in Deutschland ausgebildet. Seither dient diese Ausbildung vielen anderen Ländern als Vorbild. Am 01.12.1974 gründeten staatlich anerkannte AltenpflegerInnen den Deutschen Berufsverband für Altenpflege (DBVA) e. V.
Der DBVA e.V. setzt sich insbesondere für Verbesserungen in der ambulanten, teilstationären, offenen und stationären Altenpflege, für die Weiterentwicklung des Berufsbildes, die Erarbeitung neuer Pflegekonzepte und für die Gewinnung von Pflegekräften ein.