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Mittwoch, 28. November 2012, 10:34 Uhr

Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Hygiene, Patientenberatung und Ausbildung managen

Verband medizinischer Fachberufe e.V. Süd lädt am 1. Dezember zu seiner 2. Fachtagung nach Augsburg ein

Eppstein/ Augsburg – Der Praxisalltag Medizinischer und Zahnmedizinischer Fachangestellter ist weitaus vielseitiger und anspruchsvoller als Patienten es bei Arzt- und Zahnarztbesuchen wahrnehmen können: Neben der Assistenz bei Diagnose und Therapie gehören unter anderem die Beratung von Patienten, das Qualitäts- und Hygienemanagement sowie die korrekte Abrechnung zu den Herausforderungen. Diese und zahlreiche weitere Themen stehen deshalb auf dem Programm der 2. Fachtagung des Landesverbandes Süd des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V.

Am 1. Dezember sind Mitarbeiter/innen und Teams aus Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Zahntechniker/innen eingeladen, sich einen Tag lang kompakt weiterzubilden. Die Tagung findet im Bildungs- und Begegnungszentrum Zeughaus in Augsburg statt.

Angeboten werden 18 Seminare. „Bei den bisher eingegangenen Anmeldungen sind vor allem die praktischen Themen wie EKG, sichere Blutentnahme, Patientenberatung in den Disease-Management-Programmen chronisch obstruktive (einengende) Lungenerkrankung (COPD) und Asthma sowie Fehlervermeidung in der Präanalytik sehr begehrt“, berichtet Stefanie Teifel, die 1. Vorsitzende des Landesverbandes Süd des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. Aber auch das Thema Zeit- und Selbstmanagement sowie körpergerechtes Arbeiten seien gut gebucht.

Dass Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte sich ebenso in der Verantwortung für einen guten Berufsnachwuchs sehen, zeige darüber hinaus das Interesse an dem Seminar „Ausbilden – aber richtig“. „Die Ausbildungen zur Medizinischen und zur Zahnmedizinischen Fachangestellten sind sehr beliebt“, erläutert Stefanie Teifel. „Bei Frauen belegen beide in Bayern Platz 4 und 5 in der Rangliste der Ausbildungsberufe. Der aktuelle Ausbildungsreport hat aber auch gezeigt, dass die Qualität der Ausbildungen verbessert werden kann. Ärzte und Zahnärzte haben über ihre Approbation die Ausbildungserlaubnis – allerdings in einem Beruf, den sie selbst nie erlernt haben. Deshalb ist es uns als Verband sehr wichtig, dass auch ausgebildete und entsprechend qualifizierte Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte Aufgaben in diesen Bereichen übernehmen und wir gemeinsam die Qualität erhöhen, schließlich steht das in engem Zusammenhang mit der Qualität der Patientenbetreuung.“

Anmeldung, Kontakte und alle weiteren Informationen finden Sie unter www.vmf-online.de.

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. wurde 1963 als Berufsverband der Arzthelferinnen (BdA) gegründet und vertritt als Gewerkschaft seit 1980 auch die Interessen der Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen. Mit den neuen Ausbildungsordnungen für Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen (neu: Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte) änderte der Verband 2006 seinen Namen in Verband medizinischer Fachberufe e.V. Die Berufsgruppe der Medizinischen, Zahnmedizinischen und Tiermedizinische Fachangestellten ist mit rund 633.000 Angehörigen die größte Berufsgruppe im ambulanten Gesundheitswesen. Neben der gewerkschaftlichen Vertretung ist der Verband medizinischer Fachberufe e.V. gleichzeitig Berufsverband und engagiert sich auf für die Aus- und Weiterbildung der Berufsangehörigen. Dazu organisiert er bundesweite Kongresse, Fachtagungen, Azubi-Tage und Seminare, aber auch Veranstaltungen in mehr als 120 Bezirksstellen vor Ort. Alle Infos auf www.vmf-online.de