Übersicht / Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin / Meldung vom 30.10.2008

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 15:27 Uhr

Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin

PRESSEMITTEILUNG

Senatorin Knake-Werner würdigt auf Feierstunde zum Janssen-Cilag-Zukunftspreis das Berliner Modell in Pflegeheimen

Berlin – Das Berliner Modell "Die Pflege mit dem Plus" ist mit dem Janssen-Cilag-Zukunftspreis 2008 ausgezeichnet worden. In einer Feierstunde soll jetzt die Arbeit der an diesem Modell beteiligten Pflegeeinrichtungen gewürdigt werden. Laudatorinnen und Laudatoren sind Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz und Manfred Richter-Reichhelm, ehemaliger Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.

Die Feierstunde findet statt am:

Datum: Montag, 03. November 2008 Zeit: 18 Uhr Ort: AOK Berlin, Wilhelmstraße 1 in 10963 Berlin-Kreuzberg.

Das seit zehn Jahren bestehende Berliner Pflegeprojekt setzt auf eine kontinuierliche medizinische Betreuung in Pflegeheimen und wird zurzeit in 37 Berliner Einrichtungen umgesetzt. Gearbeitet wird nach dem Prinzip fester Heimärzte - entweder mit angestellten Ärzten oder über vertragliche Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten.

Senatorin Knake-Werner: "Das Berliner Projekt ist ein Erfolgsmodell, das bundesweite Anerkennung findet. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Krankenkassen daran beteiligen. Für die Heimbewohnerinnen und -bewohner ist die konstante ärztliche Versorgung sehr wichtig. Mehr Lebensqualität und weniger Krankenhausaufenthalte für die Betroffenen sowie gleichzeitig niedrigere Kosten - das sollte überall umgesetzt werden."

Mit dem Zukunftspreis ermöglicht die Janssen-Cilag GmbH innovativen und bislang häufig unbemerkten Projekten, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Entscheidend ist dabei nicht die Größe eines Projekts, sondern die innovative Idee, mit der neue Potenziale im Gesundheitswesen erschlossen werden. Sozialverträglichkeit, ökonomische Realisierbarkeit, volkswirtschaftlicher Nutzen, soziale Integrationsfähigkeit und Nachhaltigkeit werden von einer unabhängigen Jury bei der Entscheidung geprüft.