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Montag, 31. Oktober 2011, 17:00 Uhr

Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg

Pressemitteilung

5.000 Euro Lottomittel für Mammographie-Screening

Potsdam – Die Arbeitsgemeinschaft Mammographie-Screening Brandenburg hat vom Landesgesundheitsministerium 5.000 Euro Lottomittel erhalten. "Wir wollen damit die Öffentlichkeitsarbeit für dieses wichtige Früherkennungsprogramm unterstützen und helfen, noch mehr Brandenburgerinnen für die Teilnahme zu gewinnen", sagte Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) heute in Potsdam.

Das Mammographie-Screening-Programm startete in Brandenburg im Januar 2008. Es ist eine zusätzliche, freiwillige Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. In Brandenburg sind das 353.000 Frauen. Sie haben alle zwei Jahre Anspruch auf diese Untersuchung. Diese wird wohnortnah in sieben stationären Screening-Standorten und sechs mobilen Einheiten, den so genannten Mammobilen, durchgeführt. Das gesamte Mammographie-Screening - von der Einladung bis zur Evaluation - unterliegt hohen Qualitätsanforderungen.

Alle anspruchsberechtigten Frauen werden im Abstand von zwei Jahren schriftlich von der Zentralen Stelle zum Mammographie-Screening eingeladen. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Kosten der Untersuchung werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Eine Praxisgebühr wird nicht fällig.

184.303 Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahre hatten an der ersten Runde des Mammographie-Screenings in Brandenburg teilgenommen. Das sind knapp 60 Prozent aller anspruchsberechtigten Frauen. "Diese Zahl wollen wir noch erhöhen. Wir streben eine Teilnahmequote von 70 Prozent an", so Tack. Dabei werden auch die geplanten neuen Informationsmaterialien behilflich sein.