Übersicht / EXPOPHARM Medienpreis / Meldung vom 20.09.2006

Mittwoch, 20. September 2006, 21:48 Uhr

EXPOPHARM Medienpreis

Verleihung des EXPOPHARM Medienpreises 2006 in München

Acht Preisträger – 22.500 Euro Dotierung – mehr als 100 Wettbewerbsbeiträge

München – 250 Gäste aus Medien, Politik, Wirtschaft und der Gesundheitsbranche verfolgten am Mittwochabend in München die festliche Verleihung des EXPOPHARM Medienpreises 2006. Der mit insgesamt 22.500 Euro dotierte Wettbewerb unter dem Motto "Gesünder mit der Apotheke" richtet sich an Journalisten, die sich in ihren Beiträgen differenziert mit den Themenwelten Apotheke und Arzneimittel, aber auch mit dem Gesundheitswesen insgesamt auseinander setzen. Die Gewinnerbeiträge wurden von einer elfköpfigen Jury aus Journalisten und Branchenexperten ermittelt. Mehr als 100 Einsendungen hatten an dem Wettbewerb teilgenommen.

In drei Kategorien wurden im Haus der Bayerischen Wirtschaft Journalistinnen und Journalisten von Zeitungen und Zeitschriften, Online- und Fernsehredaktionen ausgezeichnet. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis Foto & Text vergeben.

Die Preisträger

In der Kategorie Printmedien erhielt Marc Schürmann für seinen Beitrag "Gesünder krank sein" im Magazin NEON den mit 5000 Euro dotierten ersten Preis. Den zweiten Platz belegte Andreas Molitor mit seinem im Magazin brand eins veröffentlichten Beitrag "Ungesunde Verhältnisse" (3000 Euro). In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung informierte Juliane Kaune mit einer Themenseite zum misslungenen Medikamententest in England unter der Überschrift "Die Vertrauensfrage". Sie erhielt den dritten Preis und damit 2000 Euro.

In der Kategorie Journalistischer Nachwuchs teilen sich die Autorinnen Julia Bidder mit ihrer ausführlichen Berichterstattung in Focus online unter der Überschrift "Vorsicht, Fälschung!" und Dr. Bettina Sauer mit ihrem Beitrag "Frei atmen trotz Asthma" in der Apotheken Umschau die Dotierung von 5000 Euro.

Zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen kam es bei der Bewertung der besten elektronischen Beiträge. Daher wurde auch in dieser Kategorie das Preisgeld geteilt: Dr. Lothar Zimmermann erhielt für seine im SWR veröffentlichte 45-minütige Produktion über die Behandlung Leukämie-kranker Kinder mit dem Titel "Jana will leben" ebenso das besonderes Lob der Jury wie Nina Kupfer. Sie widmete sich im ZDF-Magazin "ML Mona Lisa" unter dem Titel "Arzneimittel - Unterschiedliche Wirkung" dem Thema der geschlechtsspezifischen Medikation.

Einen besonderen Eindruck hinterließ ein Beitrag aus "Stern Gesund Leben". Die fotografische Inszenierung von Arzneimittelverpackungen durch Hans Hansen und der erklärende Texte von Regina Naumann mit der Überschrift "Trick-Tabletten" waren der Jury und dem Veranstalter eine Aufstockung der Gesamtdotierung wert - und die Einrichtung des Sonderpreises "Foto & Text".

Lobende Erwähnungen erhielten Kerstin Metze ("Fachchinesisch auf dem Zettel", Mitteldeutsche Zeitung), Nicola Kurth ("Hilflos trotz Beipackzettel", Kölner Stadtanzeiger), Markus Grill ("Der Pharma-Skandal", Stern) und Dr. Ulrich Bahnsen ("Lichtblick im Alter", Die Zeit). Lob gab es zudem für Justina Schreiber ("Drogen auf Rezept - wenn Medikamente süchtig machen", Bayerischer Rundfunk), Sibylle Bassler und Peter Sydow ("Am Tropf Patient Gesundheit", ZDF) sowie Franziska Strobusch ("Schätze des Landes - Das Deutsche Apothekenmuseum im Heidelberger Schloss", SWR).

Alle Beiträge sind ab sofort ganz oder in Auszügen unter http://www.expopharm-medienpreis.de abrufbar. Im kommenden Jahr wird der EXPOPHARM Medienpreis zum dritten Mal ausgeschrieben und erneut am Vorabend der EXPOPHARM, der bedeutendsten pharmazeutischen Fachmesse Europas, verliehen. Der Preis wurde in diesem Jahr von der ARZ Haan AG, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG, der Deutschen Krankenversicherung AG (DKV), der Hexal AG und der Sanacorp Pharmahandel AG unterstützt. Ausrichter ist die Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH.

Die EXPOPHARM 2006 findet vom 21. bis 24. September auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Knapp 500 Aussteller aus 15 Nationen erwarten mehr als 20 000 Fachbesucher.