Übersicht / Medical Marketing Berlin GmbH / Meldung vom 08.07.2010

Donnerstag, 08. Juli 2010, 09:08 Uhr

Medical Marketing Berlin GmbH

Die Initiative "Herzstößchen" gegen den plötzlichen Herztod ruft Banken, Apotheken, Gemeinden etc. zur Installation von AEDs auf

AEDs – die "Feuerlöscher" gegen den plötzlichen Herztod fehlen in Deutschland

Berlin – Viele Millionen Feuerlöscher sorgen dafür, dass es im Jahr in Deutschland nur ca. 500 Tote durch Feuer oder Rauch gibt. Für jährlich geschätzte 100.000 – 200.000 Menschen, die dem plötzlichen Herztod erliegen, wird kaum Vorsorge betrieben.

Es ist leider ein seltenes Beispiel in Deutschland: "Durch Einsatz eines Laien-Defibrillators wurde ein Mensch gerettet – Das lebensrettende Gerät befand sich im freizugänglichen Eingangsbereich der Sparkasse Detmold" Sogenannte Laien Defibrillatoren, AEDs, erlauben den "Neustart" des Herzens in den ersten wichtigen Minuten nach dem eingetretenen Notfall. Häufig ist ein entsprechend ausgestatteter Rettungswagen nicht schnell genug verfügbar. Jede Minute zählt und im Falle des Mannes aus dem Lipper Land war es die Verfügbarkeit eines solchen Gerätes in der Sparkasse Detmold, die ihm das Leben rettete.

Die AED sind auch für den Laien einfach zu bedienende Defibrillatoren. In der Situation in der ein Mensch einen plötzlichen Herzstillstand erleidet, gibt das Gerät akustisch und optisch Anweisungen wie zu verfahren ist. Der Elektroschock startet das Herz neu und der Patient hat gute Überlebenschancen.

Das Beispiel aus dem Lipper Land zeigt wie vorbildlich Lebensretter an verschiedenen Standorten wie in Bürgerbüros, in der Lippischen Landesbrandversicherung, im Marktkauf, in der Westtor-Apotheke und der Volksbank sind.

In vielen europäischen Ländern wie Frankreich, Niederlande u.a. sind diese Geräte bereits weit verbreitet. In Deutschland besteht noch extremer Nachholbedarf.

Die Initiative "Herzstößchen" der Medical Marketing Berlin sucht Partner, die als Partner die Initiative regional betreuen und helfen viele der Lebensretter an öffentliche Standorten wie Bahnhöfe, Stadien, Ämter etc oder auch in Unternehmen, Restaurants, Hotels, SB Bereiche der Banken zu platzieren. Besonders auch der ländliche Bereich muss bestückt werden, denn dort sind die Wege für den Notarztwagen meist deutlich zu lang.

"Für uns Notärzte ist es frustrierend vielen Patienten nicht mehr adäquat helfen zu können, da häufig mehr als 10 Minuten bis zum Eintreffen ärztlicher Hilfe vergehen und somit die Überlebenschancen drastisch reduziert sind. Die Überlebenschancen würden sich signifikant erhöhen, wenn AEDs, so wie von uns Notärzten immer wieder gefordert, flächendeckend verfügbar wären." sagt Prof. Dr. Markus Rothenburger, Herzchirurg, Intensivmediziner und Notarzt.

Kontakt:

Andy Rösch
Medical Marketing Berlin GmbH
Buckower Damm 114
12349 Berlin
Tel.: 030/53096768