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Alte Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen besondere Hilfen – Projektbericht stellt zukunftsfähige Versorgungsformen vor

Pressemitteilung

Berlin – Zur Übergabe des Projektberichts „Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Organisation und Finanzierung von personenzentrierten Hilfen für psychisch kranke alte und demenzkranke Menschen“ sagte Ulla Schmidt: „Der Bericht der Aktion psychisch Kranke e.V. (APK) wird die fachlichen Diskussionen und die gesellschaftliche Debatte zur Zukunft der Versorgung und Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen bereichern. Die Empfehlungen und Handlungsvorschläge bestätigen, dass wir mit der Pflegereform 2008 den richtigen Weg eingeschlagen und mit den dortigen Verbesserungen bereits wichtige Schritte getan haben. In der Umsetzung und Ausgestaltung der neu geschaffenen Rahmenbedingungen durch die Kostenträger und Leistungserbringer liegen noch große Herausforderungen, die es im Schulterschluss aller Beteiligten zu bewältigen gilt.“

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Damit leiden auch mehr Menschen an alterstypischen psychischen Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson. Gerade für sie ist es wichtig, möglichst selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können. Mit der Pflegereform sind die Voraussetzungen dafür verbessert worden: mehr Transparenz, mehr Qualität, die Förderung der ambulanten Pflege und die Errichtung von Pflegestützpunkten kommen auch den Bedürfnissen psychisch kranker alter Menschen zugute. In der Praxis ist aber noch mehr Flexibilität und Koordination notwendig, damit ein individuell zugeschnittener ambulanter Hilfe-Mix möglich wird.

Die Empfehlungen des Berichts richten sich an alle, die an der Gestaltung der Versorgung von alten Menschen mit psychischen Erkrankungen beteiligt sind. Die Übergabe des Berichts fand zusammen mit einer Fachveranstaltung im Bundesgesundheitsministerium in Berlin statt, zu der zahlreiche Repräsentanten aus Gesundheitspolitik und -verwaltung, der Länder und Kommunen, der Leistungserbringer und Leistungsträger sowie der Angehörigen- und Betroffenenselbsthilfe angereist waren. Die Fachleute haben gemeinsam mit den Autoren intensiv Perspektiven der Versorgung psychisch kranker alter Menschen auf der Grundlage der Schlussfolgerungen des Berichts diskutiert.

Nähere Informationen zum Projekt finden sich auf der Web-Seite der APK: http://www.apk-ev.de und des Bundesministeriums für Gesundheit: http://www.bmg.bund.de .