Übersicht / Netzwerk-Osteoporose e.V. - Organisation für Patientenkompetenz / Meldung vom 14.10.2013

Montag, 14. Oktober 2013, 13:01 Uhr

Netzwerk-Osteoporose e.V. - Organisation für Patientenkompetenz

Älter werden und mobil bleiben

Am 18. Oktober 2013 ist Welt-Osteoporosetag

Paderborn – (fm) Eine Einladung des Netzwerk-Osteoporose e.V. zum „Live Konzert“ mit den „Boogie Blasters“ aus Berlin und Information zur Stärkung der Patientenkompetenz. Am Freitag, 18. Oktober 2013 von 17:00 bis 20:00 Uhr im Historisches Rathaus zu Paderborn.

Osteoporose, allgemein auch als Knochenschwund bezeichnet, gehört zu den zehn häufigsten Erkrankungen weltweit. In Deutschland leiden etwa 6,8 Millionen Menschen daran, nach der Menopause ist fast jede dritte Frau betroffen. Im 11. Jahr seines Bestehens wird das Netzwerk-Osteoporose e.V. – Organisation für Patienten-Kompetenz (NWO) nicht nur die Wissenschaft zu Wort kommen lassen. Auch gute Unterhaltung wird der Veranstaltung und dem diesjährigen NWO-Motto „Älter werden und mobil bleiben“ den richtigen Schwung geben. Das Live Konzert der Berliner Musiker Boogie Blaster aus Berlin mit Swing, Rock´n´Roll, Jazz und Boogie ist in diesem Jahr ganz nah an den Wünschen und dem Streben nach Bewegung und gesundem, aktivem Älter werden .

„Dieser Wunsch, körperlich und geistig fit zu bleiben und Erkrankungen vorzubeugen, betrifft Menschen jeden Alters. Nicht selten führt Musik dazu unseren Körper in Bewegung und rhytmische Schwingungen zu versetzen. Harmonische Bewegungen zu Musik ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eine sportliche Betätigung der besonderen Art. Sie dient sehr oft auch zur Vorbeugung und Therapie von zahlreichen chronischen Erkrankungen“ . berichtet Karin G. Mertel die Vorsitzende des Netzwerk-Osteoporose e.V. Paderborn.

„Lebensqualität braucht eine sensible Balance“ Die Diplom Sportwissenschaftlerin Frau Dr. Mona Laqué aus Köln ist ganz sicher und wird darüber berichten wie wir die Chancen für mehr Lebenszeit mit mehr Lebensqualität günstig beeinflussen können. Mit besonderem Blickpunkt auch auf chronische Erkrankungen aller Art.

„Sag mir Doktor – was kann ich glauben- was ist richtig!“ In Paderborn zu Gast ist Prof. Dr. med. Diethard M. Usinger , Chefarzt der Kliniken Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er ist der Ansicht , dass in der Öffentlichkeit besprochene Gesundheitsthemen durch unterschiedliche Darstellungen viele Menschen zu oft verunsichern. Information über die Funktionsweise und die Gesunderhaltung unseres Körpers gewinnen in Zeiten der permanenten Veränderung im Gesundheitswesen immer mehr an Bedeutung. Wie beeinflussen z. B. Nahrungsergänzungsmittel, Genussmittel, Medikamente und deren Wechselwirkung unsere Lebensqualität. Was sind Kiefernekrosen - wie steht es um das Wissen darum und wie beeinflussen weitere, osteoporoserelevante Themen unsere Gesundheit tatsächlich? Zu diesen Fragen wird Prof. Usinger Stellung nehmen.

Zur kostenfreien persönlichen Osteoporose-Sprechstunde (ohne Praxisdruck) stehen die Paderborner Orthopäden und DVO Osteologen Dr. Richard Ammenwerth und Dr. Andreas Ruch während der Veranstaltung für Ratsuchende am NWO - Weltosteoporose Tag im Paderborner Rathaus zur Verfügung.

In der Woche nach der Veranstaltung bietet das Netzwerk-Osteoporose e. V. eine kostenfreie Knochendichtemessung per Ultraschall ,zur persönlichen Risikoeinschätzung (nach Vereinbarung) an.

Termine werden am 18. 10. 2013 nach der Veranstaltung für Teilnehmer der Veranstaltung vergeben. (keine Telefontermine möglich)

Osteoporose ist eine unbemerkt fortschreitende Krankheit . Denn: Knochen, welche langsam porös werden, verursachen zunächst keine Schmerzen. Mitunter treten Schmerzen erst dann auf, wenn der erste Knochenbruch eingetreten ist. Zur rechtzeitigen Diagnose ist auch Eigeninitiative gefragt, denn unter Umständen dauert es lange bis vom Arzt eine Osteoporose festgestellt wird. „Fest steht und Studien belegen diese unangenehme Wahrheit, dass weniger als 25 % der von Osteoporose Betroffenen rechtzeitig richtig diagnostiziert werden und ausreichend und langfristig therapiert werden. Ein unangenehmes gesellschaftliches Problem auch deshalb weil wir wissen, dass, je früher die Krankheit erkannt wird, um so effektiver kann man mit der adäquater Therapie und Eigenverantwortung Osteoporose in Schach halten.“ merkt Karin G. Mertel an.