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AOK Baden-Württemberg widerspricht VAD:
Reimporte können auch Mehrkosten bedeuten

Presseinformation AOK Baden-Württemberg

Stuttgart – „Es darf keinen Protektionismus für einzelne Akteure geben, der auf Kosten des gesunden Wettbewerbs geht“, kommentiert am Montag (06.06.) Dr. Christopher Hermann ein Statement des Verbands der Arzneimittelimporteure (VAD), das apotheke adhoc zitiert. Der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg war dafür kritisiert worden, dass er gemeinsam mit dem Deutschen Apothekerverband (DAV) die Reimportquote für Arzneimittel jüngst erneut als überholt bezeichnet hatte.

„Wenn die Reimportquote, wie vom VAD selbst dargestellt, seit Jahren übererfüllt ist, belegt dies doch, wie überflüssig solche planwirtschaftlichen Instrumente sind“, argumentiert Hermann. „Die Apotheker übertreffen die Quote seit langem um mehr als das Doppelte.“ Mit den Reimporten sieht die AOK Baden-Württemberg auch keineswegs nur Einsparpotenzial verbunden: „Es wäre interessant, von Seiten des VAD zu erfahren, wie hoch die mit manchen Reimporten verbundenen Mehrkosten eigentlich sind – schließlich gibt es immer wieder welche, die sogar teurer sind als das Original. Wenn sich ein Verband so intensiv mit ihm fremden Themen wie Apothekenabschlag oder Rabattverträgen beschäftigt, zeigt das, dass ihm für sein eigenes Geschäftsmodell die überzeugenden Argumente endgültig ausgegangen sind“, ergänzt Hermann.