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Donnerstag, 12. Juli 2007, 10:01 Uhr

DGIV Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung DGIV hat weitere vier IV-Verträge mit dem DGIV-Qualitätssiegel ausgezeichnet

Ausgezeichnet werden IV-Verträge, bei denen die Umsetzung der Ziele der Integrierten Versorgung besonders gut gelingt.

Berlin – Die Vergabe des Qualitätssiegels der DGIV erfolgt auf der Grundlage eines vom TÜV-Rheinland zertifizierten Verfahrens, das eine sehr genaue Bewertung der Strukturqualität von IV-Projekten und IV-Konzepten sicherstellt. Das Qualitätssiegel bietet nicht nur den eingeschriebenen Patienten eine wichtige Orientierungshilfe zur Versorgungsqualität, es ist auch offizielle Anerkennung bisher geleisteter Arbeit und der außerordentlichen Kooperationsbemühungen zwischen den beteiligten Sektoren. Mit dem DGIV-Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden:

Schlaganfall-Nachsorgeprojekt des Klinikum Saarbrücken Seit Januar 2006 werden Schlaganfall-Patienten, die an dem Schlaganfall-Nachsorgeprojekt des Klinikums Saarbrücken teilnehmen, bis zu zwei Jahre nach dem Schlaganfall engmaschig betreut. Hierdurch soll ein erneuter Schlaganfall vermieden werden.

Projekt "IV-Nachsorge" in Mittelfranken In diesem IV-Projekt arbeiten das Klinikum Fürth und das Klinikum Nürnberg, die AOK Bayern, der Bayerische Hausärzteverband und das Homecare-Unternehmen n:aip - Netzwerk außerklinische Intensiv- und Palliativpflege Franken zusammen. Das Projekt regelt die nachstationäre Versorgung von Patienten in den Therapiesegmenten Schmerztherapie, Wundversorgung, Stomatherapie (künstlicher Darmausgang) sowie enterale und parenterale Ernährungstherapie (künstliche Ernährung) zuhause und in Pflegeeinrichtungen. In dem Projekt sind seit September 2005 mehr als 800 Patienten behandelt worden.

IV-Vertrag zur "Verbesserung der Versorgung von Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) und Stentimplantation" in Berlin Der IV-Vertrag zwischen der DAK, dem Berliner Klinikkonzern Vivantes und weiteren Partnern sieht ein flächendeckendes Versorgungsprogramm für koronare Herzkranke in Berlin vor.

IV-Vertrag "Orthopädie" im Westsächsischen Raum Der IV-Vertrag zwischen DAK, Paracelsus-Kliniken und weiteren Partnern in Sachsen dient der Verbesserung der Versorgungsqualität bei Patienten mit Hüft-, Knie- und Wirbelsäulenerkrankungen.

Weitere Informationen sowie die Presse-Informationen zu den einzelnen IV-Projekten können Sie über die Internetseite http://www.dgiv.org abrufen.