Das KfH verfügt über ein vorbildliches Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagementsystem. Dies bestätigt das Ergebnis eines einjährigen Zertifizierungsprozesses, der von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) durchgeführt wurde. Am 5. März fand in der KfH-Zentrale in Neu-Isenburg die offizielle Übergabe des Gütesiegels statt.
Neu-Isenburg – Das BGW-Gütesiegel ist eine externe Zertifizierung, die speziell für Organisationen im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege entwickelt wurde – vergleichbar mit der ISO 9001-Zertifizierung, der internationalen Norm für Qualitätsmanagement. Es bescheinigt dem KfH gut strukturierte Organisationsabläufe und einen sehr hohen Qualitätsstandard. Gleichzeitig trägt die Auszeichnung dazu bei, die Personalentwicklung nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus profitiert das KfH künftig von finanziellen Vorteilen, etwa durch Bonusregelungen bei Fortbildungsmaßnahmen der BGW oder bei externer Beratung. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung: Das Gütesiegel bestätigt, dass wir im Arbeitsschutz ein gut organisiertes Unternehmen sind, und die Gesundheit und die Belange unserer rund 5.800 Mitarbeitenden bei uns einen hohen Stellenwert haben”, betont KfH-Vorstandmitglied Prof. Dr. med. Michael Masanneck.
Vor rund einem Jahr hatte der Zertifizierungsprozess begonnen – zunächst mit einem Organisations-Check als Vorstufe, gefolgt von einer Überprüfung an verschiedenen Standorten. Dabei nahmen externe Auditorinnen und Auditoren 12 KfH-Zentren sowie ein KfH-Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche unter die Lupe, die zuvor von der BGW stichprobenartig ausgewählt wurden. Die Überprüfung umfasste einen Fragenkatalog mit 14 Kriterien – von der Lagerhaltung über die Organisation des Arbeitsschutzes bis hin zum betrieblichen Eingliederungsmanagement. Die im Rahmen des Audits aufgezeigten Entwicklungsmöglichkeiten bieten nun die Chance, das bestehende System weiter zu stärken und kontinuierlich auszubauen. Ein Wiederholungsgutachten findet in drei Jahren statt.
Bildunterschrift:
Professor Dr. med. Michael Masanneck (rechts), Vorstand des KfH, erhält das BGW-Gütesiegel aus den Händen der BGW-Vertreterinnen Anja Wiebensohn-Jagla (Mitte) und Sandra Herrgesell (links) – ein Zeichen für gelebte Qualität und Engagement.
Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. wurde im Jahr 1969 gegründet. Ziel war, den medizinischen Versorgungsnotstand für dialysepflichtige Patientinnen und Patienten in Deutschland zu beheben. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden mehr als 17.300 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell mehr als 77.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.
