Der 29. Tag der gesunden Ernährung widmet sich dem facettenreichen Thema „Autoimmunerkrankungen und Ernährung“.
Autoimmunerkrankungen betreffen das Immunsystem und führen dazu, dass der Körper eigene Zellen und Gewebe angreift. Zu den häufigsten Formen zählen rheumatologische Erkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen sowie chronisch-entzündliche Haut- und Darmerkrankungen. Die Ursachen sind vielfältig: Häufig wirken genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und Störungen des Immunsystems zusammen. Symptome reichen von Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Verdauungsbeschwerden bis hin zu chronischer Müdigkeit und Muskelschwäche.
Therapeutisch kommen in der Regel Medikamente zum Einsatz, aber auch eine gezielte Ernährungstherapie kann dazu beitragen, den Gesundheitszustand und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Entsprechend gewinnt die Rolle der Ernährung bei Autoimmunerkrankungen zunehmend an Bedeutung. Entzündungshemmende Kostformen und eine ausgewogene Nährstoffversorgung können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Auch Fasten und modifizierte Ernährungsformen werden im Rahmen wissenschaftlich begleiteter Ansätze diskutiert.
Ernährungsfachkräfte sind dabei gefordert, Symptome und Laborwerte zu berücksichtigen und Ernährungsempfehlungen gezielt auf die jeweilige Autoimmunerkrankung abzustimmen. Auf diese Weise kann eine qualifizierte Ernährungsberatung auch zur Therapie von Autoimmunerkrankungen beitragen. Der 29. Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2026 bietet eine gute Gelegenheit, die Öffentlichkeit für die Bedeutung von Autoimmunkrankheiten, die Rolle des Immunsystems und die Möglichkeiten einer gezielten Ernährungstherapie zu sensibilisieren.
Der Tag der gesunden Ernährung wird vom Verband für Ernährung und Diätetik (VFED), Aachen initiiert und organisiert. In Deutschland bundesweit sowie in Belgien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz finden zahlreiche Aktionen von Ernährungsfachkräften statt. Ziel ist es, einen verständlichen Zusammenhang zwischen dem Thema „Autoimmunerkrankungen“ und einer gesunden Ernährung im Alltag der Menschen herzustellen.
„Mit diesem Aktionstag machen wir seit 1998 auf die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung aufmerksam“, so Hedwig Hugot, zweite Vorsitzende des VFED. An den Veranstaltungen nehmen jedes Jahr viele tausend Menschen teil und noch deutlich mehr informieren sich über Artikel und Berichte in den Medien.
Der VFED hat für den Tag der gesunden Ernährung eine individuelle Aktionspost zusammengestellt. Diese enthält unter anderem das umfangreiche Fachmagazin „Autoimmunerkrankungen und Ernährung“, Flyer sowie weitere VFED-Medien passend zum Thema. Die Flyer werden bei Veranstaltungen zum Tag der gesunden Ernährung an interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgegeben. Fachkreise erhalten die speziell auf das Thema abgestimmte Aktionspost sowie alle Medien über den VFED-Medienshop (www.vfed.de).
Geschichte des Verbands für Ernährung und Diätetik e.V.
1992 gründeten Diätassistenten, Oecotrophologen und Mediziner den „Verein zur Förderung der gesunden Ernährung und Diätetik (VFED) e.V.” als Fachverband für alle im Bereich der Ernährung und Diätetik Arbeitenden und Interessierten. Im Jahr 2000 erfolgte durch die Mitgliederversammlung eine Namensänderung in „Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V.” Inzwischen zählt der Verband mehr als 3300 Mitglieder. Damit ist er die größte, nicht staatlich geförderte Ernährungs- und Diätetik-Fachorganisation in Deutschland. Der VFED ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Die Geschäftsstelle des VFED befindet sich in Aachen. Gemäß dem Leitbild: „VFED – den Menschen und der Ernährung verpflichtet” setzt sich der Verband besonders für die Anerkennung der Ernährungsfachkräfte als Heilmittelerbringer ein. Zu seinen Mitgliedern gehören Ernährungsfachkräfte wie Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler und Oecotrophologen, aber auch Diabetesberater, diätetisch geschulte Köche, Apotheker, Ärzte sowie Vereine und Verbände. Die Mitglieder führen jährlich rund vier Millionen Diät- und Ernährungsberatungen durch.
Der VFED bietet ein vielfältiges Angebot aus fachlicher Fort- und Weiterbildung, Unterstützung seiner Mitglieder in der Berufspraxis sowie Informationen für Verbraucher. Er richtet jährlich die Aachener Diätetik Fortbildung (den dreitägigen VFED-Kongress) aus und publiziert die Fachzeitschrift „VFEDaktuell PLUS“. Der Verband unterhält bundesweit Regionalgruppen, die von engagierten Mitgliedern geleitet werden.
Jedes Jahr am 7. März veranstaltet der VFED bundesweit den Tag der gesunden Ernährung, um die Bevölkerung für ausgewogenes, gesundes und nachhaltigeres Essen zu begeistern. Darüber hinaus gehört der VFED zu den anerkannten Organisationen, die qualifizierte Ernährungsfachkräfte zertifizieren. Da der Begriff „Ernährungsberater/-beraterin“ in Deutschland nicht geschützt ist, bietet das Zertifikat „Qualifizierter Diät- und Ernährungsberater VFED“ eine gute Orientierung für Verbraucher und dient der Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung.
Für Rückfragen zum VFED und zum Tag der gesunden Ernährung steht Ihnen die Geschäftsstelle zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter 0241 507300 oder per E-Mail info@vfed.de. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website www.vfed.de.
Abdruck honorarfrei erbeten, 5625 Zeichen (mit Leerzeichen), Belegexemplar bitte an den VFED e.V., Eupener Straße 128, 52066 Aachen
