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BarmeniaGothaer Anlegerstudie: Mehrheit der Deutschen hält Nachhaltigkeit bei Geldanlagen für wichtig

BarmeniaGothaer Anlegerstudie: Mehrheit der Deutschen hält Nachhaltigkeit bei Geldanlagen für wichtig

PRESSEMITTEILUNG

Köln/Wuppertal – Während Themen wie Inflation und geopolitische Unsicherheiten weltweit dazu führen, dass Nachhaltigkeitsaspekte vielerorts an Bedeutung verlieren, zeigt sich bei der Geldanlage in Deutschland ein anders Bild: Für die Mehrheit der Anlegerinnen und Anleger spielt Nachhaltigkeit bei Anlageentscheidungen weiterhin eine wichtige Rolle. Das zeigt die aktuelle Anlegerstudie der BarmeniaGothaer, die der Versicherer gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat.

Demnach halten insgesamt 53 Prozent der Deutschen Nachhaltigkeit bei der Geldanlage für wichtig. 18 Prozent finden das Thema sogar sehr wichtig, während 35 Prozent es als eher wichtig bewerten. Damit ist der Anteil der Anlegerinnen und Anleger, die Nachhaltigkeit bei ihrer Anlageentscheidung eine Bedeutung zuschreiben, im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen: 2025 lag dieser Wert noch bei 50 Prozent. „Die Studie macht deutlich: Trotz der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten bleibt Nachhaltigkeit für die Mehrheit der Deutschen ein wichtiger Faktor bei ihren Anlageentscheidungen“, sagt Anton Buchhart, Vorstand des BarmeniaGothaer Asset Managements.

Gleichzeitig zeigt die Studie, dass 18 Prozent der Befragten dem Thema neutral gegenüberstehen und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage weder als wichtig noch als unwichtig einstufen. Rund ein Viertel misst dem Thema dagegen eine geringere Bedeutung bei: 14 Prozent halten Nachhaltigkeit für eher unwichtig, 13 Prozent für gar nicht wichtig.

Obwohl mehr als jede und jeder Zweite Nachhaltigkeit als eher oder sehr wichtig bewertet, ist sie nur für acht Prozent der Befragten der wichtigste Aspekt bei der Geldanlage. Daraus lässt sich ableiten, dass viele Menschen Nachhaltigkeit zwar berücksichtigen, ihre Anlageentscheidungen jedoch nur selten primär danach ausrichten. Häufiger werden Sicherheit (47 Prozent), Flexibilität (26 Prozent) und Rendite (13 Prozent) als wichtigste Kriterien genannt.

Mehrheit würde für Nachhaltigkeit auf Rendite verzichten

Für viele Anlegerinnen und Anleger hat Nachhaltigkeit mittlerweile ein ähnlich hohes Gewicht wie die Rendite. 51 Prozent der Befragten wären bereit, zugunsten nachhaltiger Kriterien auf einen Teil der Rendite zu verzichten. 45 Prozent wären dazu nicht bereit. „Für alle, die Nachhaltigkeit und Rendite bislang als Zielkonflikt wahrgenommen haben, gibt es gute Nachrichten“, sagt Anton Buchhart. „Nachhaltigkeit und Rendite schließen sich nicht aus – im Gegenteil: Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien kann auch zur Risikoreduktion beitragen und damit negative Einflüsse auf die Rendite begrenzen. In einem gut gemanagten nachhaltigen Portfolio stellt sich diese Abwägung daher oft gar nicht.“

Nachhaltigkeit wird vor allem mit sozialer Gerechtigkeit verbunden

Nachhaltigkeit wird von Anlegerinnen und Anlegern nicht ausschließlich ökologisch oder ökonomisch interpretiert, sondern vor allem mit sozialer Gerechtigkeit verbunden. 38 Prozent der Befragten nennen soziale Gerechtigkeit als wichtigsten Aspekt von Nachhaltigkeit. 33 Prozent priorisieren Umwelt- und Klimaschutz, während 25 Prozent eine verantwortungsvolle Unternehmensführung als wichtigste Facette betrachten.

Im Vorjahr lag die Gewichtung noch etwas anders: 2025 nannten jeweils 35 Prozent soziale Gerechtigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz als wichtigsten Nachhaltigkeitsaspekt. Der Anteil derjenigen, die verantwortungsvolle Unternehmensführung priorisieren, blieb hingegen unverändert bei 25 Prozent.

„Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck veränderter Werte“, sagt Anton Buchhart. „Kapitalanlage wird zunehmend als Teil gesellschaftlicher Verantwortung gesehen. Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten und wirtschaftlicher Spannungen gewinnt dieser Aspekt weiter an Bedeutung. Anlageentscheidungen werden daher nicht allein über finanzielle Kennzahlen getroffen, sondern zunehmend auch über soziale und unternehmerische Verlässlichkeit.“

Beratung bleibt entscheidend

Wer nachhaltig investiert, möchte sicher sein, dass das Kapital tatsächlich nachhaltige Wirkung entfaltet. Für Anlegerinnen und Anleger stellt sich daher häufig die Frage, wie sich echte nachhaltige Angebote von reinem „Green Marketing“ unterscheiden lassen.

Anton Buchhart empfiehlt daher, auf regulatorische und qualitative Kriterien zu achten: „Die Einstufung eines Fonds nach der Offenlegungsverordnung kann erste Hinweise geben. Auch freiwillige, renommierte ESG-Labels liefern Orientierung. Für eine fundierte Bewertung lohnt sich jedoch ein genauer Blick in die Dokumentation eines Fonds, etwa in Factsheets oder Basisinformationsblätter. Um persönliche Anlageziele mit der Produktauswahl in Einklang zu bringen, empfiehlt sich zudem ein Gespräch mit einer Beraterin oder einem Berater.“

Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit investiert die BarmeniaGothaer mit einem langfristigen Anlagehorizont. Nachhaltigkeitskriterien sind integraler Bestandteil der Kapitalanlage und dienen als Steuerungsinstrument zur Sicherung generationenübergreifender Stabilität.

Zur Studie:

Die BarmeniaGothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen wurde im Auftrag der BarmeniaGothaer Asset Management AG vom Meinungsforschungsinstitut forsa vom 5. bis 8. Januar 2026 mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Dabei wurden 1.002 Bundesbürger*innen ab 18 Jahren nach einem systematischen Zufallsverfahren repräsentativ ausgewählt und befragt.

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Die BarmeniaGothaer Gruppe gehört mit rund acht Millionen Kundinnen und Kunden, 7.500 Mitarbeitenden sowie Beitragseinnahmen von rund 9,3 Milliarden Euro zu den Top10-Versicherern in Deutschland und ist einer der größten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit.

Angeboten werden alle Versicherungssparten für Privat- und Firmenkunden. Dabei setzt das Unternehmen auf qualitativ hochwertige persönliche und digitale Beratung sowie die Unterstützung seiner Kundinnen und Kunden auch über die eigentliche Versicherungsleistung hinaus. Als einer der führenden Partner für den Mittelstand bieten die BarmeniaGothaer Unternehmen eine umfassende Absicherung gegen alle relevanten Risiken. Neben vielfältigen Schutzkonzepten unterstützen sie ihre Firmenkunden auch bei aktuellen Herausforderungen wie der Mitarbeitendengewinnung und -bindung.

Privatkunden bietet die BarmeniaGothaer neben dem klassischen Versicherungsschutz und der Altersvorsorge auch digitale Services sowie vielschichtige Gesundheitsdienstleistungen. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist die BarmeniaGothaer nur ihren Mitgliedern – also ihren Kundinnen und Kunden verpflichtet – nicht etwa Aktionären. Durch diese Unabhängigkeit kann das Unternehmen langfristig und nachhaltig im Sinne seiner Mitglieder agieren.