Übersicht / MEDI GENO Deutschland / Meldung vom 03.03.2014

Montag, 03. März 2014, 10:08 Uhr

MEDI GENO Deutschland

KBV-Wahl

Baumgärtner begrüßt die Wahl Gassens zum neuen KBV-Vorsitzenden

Berlin – Der Vorstandsvorsitzende von MEDI GENO Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, begrüßt die Wahl von Dr. Andreas Gassen zum neuen Chef der KBV: „Wir gratulieren Herrn Dr. Gassen herzlich zu seinem neuen Amt. Er war der designierte Kandidat der Fachärzte in der Vertreterversammlung und es war wichtig, dass er mit einer klaren Mehrheit gewählt wurde.“ Mit Blick auf die Zukunft wünscht sich Baumgärtner, dass die unter Köhler zuletzt begonnene Honorarpolitik in Richtung feste und angemessene Preise konsequenter fortgeführt wird.

Darüber hinaus hofft er auch bei der Entwicklung der Hausarzt- und Facharztverträge außerhalb des KV-Systems die notwendige Unterstützung der KBV-Spitze. „Wir brauchen ein geordnetes Miteinander der beiden Vertragswelten, um die Rahmenbedingungen für die niedergelassenen Praxen zu verbessern“, erinnert der MEDI GENO Vorsitzende. „Dazu sind auch eindeutige Regelungen für die Bereinigung dringend notwendig. Aktuell werden Praxen, die an Selektivverträgen teilnehmen, durch die herrschenden Bereinigungsregeln in den einzelnen KVen benachteiligt“, kritisiert er.

Änderungsbedarf sieht Baumgärtner auch beim Thema Ärztenetze. „Die Rahmenvorgabe der KBV muss geändert werden“ macht er klar. „Die Vorgabe ist nicht dazu geeignet, die Arbeit von Ärztenetzen wirksam zu fördern und hinsichtlich der vorgeschriebenen Teilnehmerzahl und der Bestehensdauer zu restriktiv.“ MEDI GENO hat dazu bereits Vorschläge entwickelt und bietet der KBV hierbei Unterstützung an.

Hinsichtlich der Diskussionen im Vorfeld der KBV-Vorstandswahl appelliert Baumgärtner an die neue Führung, der drohenden Spaltung der KBV entgegenzuwirken und vom rein hausärztlichen oder fachärztlichen Denken wegzukommen. „Wir wünschen uns, dass das fachübergreifende Denken wieder Einzug in die Vertreterversammlung hält. Die ärztliche Basis hat keinerlei Verständnis für die Konflikte der letzten Monate“, stellt er klar, „wir haben wirklich andere Probleme.“