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Montag, 18. April 2016, 14:46 Uhr

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Statement Bayerns Gesundheitsministerin Huml zum Start der Bayerischen Impfwoche

Bayerns Gesundheitsministerin Huml ruft zur Impfung gegen Masern auf

München – Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat zum Start der 4. Bayerischen Impfwoche am 18. April zum Schutz vor Masern aufgerufen. Huml betonte am Montag: "Masern sind kein harmloser Kinderkram. Es handelt sich vielmehr um eine Krankheit, die schwere Komplikationen mit sich bringen kann. Masern können zudem gerade auch für Erwachsene gefährlich werden."

Die Ministerin fügte hinzu: "Unsere Botschaft bei der Impfwoche ist: Wer sich impfen lässt, der übernimmt Verantwortung für sich und andere. Es geht nicht nur um den Selbstschutz, sondern es geht auch um das Allgemeinwohl. Vor allem müssen sehr kleine Kinder geschützt werden, die noch nicht geimpft werden können. Das sollten auch Impfgegner bedenken!"

Huml unterstrich: "Wir wollen noch mehr Menschen als bisher dazu bewegen, sich impfen zu lassen. Masern gehören zu den ansteckendsten Viruskrankheiten der Welt. Experten gehen jedoch von deutlichen Impflücken in Deutschland aus - vor allem bei Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind."

Die Impfwoche bildet den Abschluss der Impfkampagne gegen Masern, die Huml im Oktober vergangenen Jahres gestartet hatte. Bis zum 24. April wird es bayernweit vielfältige Aktionen rund um das Thema Impfen geben.

Im vergangenen Jahr wurden in Bayern insgesamt 164 Masern-Erkrankungen registriert. In diesem Jahr sind im Freistaat bisher nur fünf Masern-Fälle gemeldet worden. Das sind zwar deutlich weniger als im gleichen Zeitraum 2015, in dem 85 Fälle registriert wurden. Die Ministerin bekräftigte aber: "Wir dürfen nicht nachlassen, sondern müssen weiterhin intensiv auf den Impfschutz setzen."