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Bayerns Gesundheitsministerin warnt Allergiker vor ersten Heuschnupfen-Symptomen – Frühzeitige Behandlung sinnvoll

Huml: Milder Winter begünstigt frühen Pollenflug

München – Die milden Temperaturen in Bayern begünstigen einen frühen Pollenflug-Beginn. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag hingewiesen. Huml betonte: “Der milde Winter kann die Heuschnupfen-Zeit für Allergiker erheblich verlängern. Bereits jetzt fliegen Hasel- und Erlenpollen.”

Die Ministerin ergänzte: “Die Belastung in den Wintermonaten ist allerdings erheblich geringer als in der Hauptblütezeit im Frühling und Sommer. Dann sind weit mehr Menschen durch den Pollenflug betroffen. Trotzdem sollten Allergiker, die schon jetzt Symptome verspüren, die vom Arzt empfohlenen Medikamente rechtzeitig einnehmen.”

Heuschnupfen ist weit verbreitet und schränkt die Lebensqualität der Betroffenen teilweise stark ein: In Deutschland leidet etwa jeder fünfte Erwachsene an der allergisch bedingten Entzündung der Nasenschleimhaut. Bei manchen Patienten können dadurch Atemwegsbeschwerden bis hin zu Asthma auftreten. In Bayern leiden nach Schätzungen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) über zwei Millionen Menschen an einer Allergie oder an Überempfindlichkeitsreaktionen. Etwa 490.000 Erwachsene und circa 85.000 Kinder und Jugendliche sind von Asthma bronchiale betroffen.

Huml erläuterte: “Asthma als Folge einer unerkannten Allergie ist leider nicht selten: Etwa 40 Prozent der Betroffenen bekommen im Schnitt nach acht Jahren chronisches Asthma bronchiale – wenn die Allergie nicht ärztlich behandelt wird. Deshalb ist es ratsam, bei Verdacht auf eine Allergie zeitnah einen Arzt aufzusuchen und einen Allergietest zu machen. Typische Symptome sind häufiges Niesen, eine laufende Nase, juckende Augen, Atemnot oder Husten. Bisher können durch gezielte Medikation nur die Symptome gelindert werden. Eine Heilung ist nicht möglich.”

Den Allergietest führen unter anderem Hausärzte, Internisten und Kinderärzte durch. Bei konkretem Verdacht ist die Untersuchung eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Über den Pollenflug können sich Allergiker beim Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de/DE/leistungen/gefahrenindizespollen/gefahrenindexpollen.html informieren.