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Brandblasen – was tun? Erste Hilfe bei Verbrennungen im Haushalt

Pressemitteilung

Verbrennungen im Haushalt passieren schnell: Ein Griff an die heiße Herdplatte, verschütteter Tee oder der Kontakt mit dem Bügeleisen. Die meisten Verbrennungen betreffen Erwachsene zwischen 20 und 59 Jahren und ereignen sich zu Hause. Besonders häufig entstehen dabei Brandblasen – ein Zeichen für eine Verbrennung 2. Grades. Doch was tun bei Verbrennungen? Und wie heilt eine Brandblase am besten? Die richtige Erste Hilfe entscheidet über den Heilungsverlauf.

Verbrennungen behandeln: Wie heilt eine Brandblase am besten?

Damit Sie eine Verbrennung richtig versorgen können, sollten Sie folgende Sofortmaßnahmen kennen:1

  • Sofort kühlen – mit lauwarmem oder kühlem (nicht eiskaltem!) Wasser für 15 bis 20 Minuten.
  • Brandblasen nicht öffnen – um eine Infektion der Wunde zu vermeiden.
  • Sauber abdecken – die Wunde kann mit einem sterilen Verband locker abgedeckt werden, um sie vor Infektionen zu schützen.
  • Bei Unsicherheit ärztlichen Rat einholen – vor allem bei größeren oder tieferen Verbrennungen.

Die häufigsten Fehler bei Brandblasen

Viele Hausmittel können den Heilungsprozess verschlechtern oder sogar gefährlich sein:1

  • Eiskaltes Wasser oder Eis – kann Gewebeschäden verstärken; lauwarmes bis kühles Wasser verwenden.
  • Brandblasen aufstechen – öffnet Keimen den Weg; die intakte Blase ist der beste natürliche Schutz.
  • Dauer der Kühlung zu lang oder zu kurz – Erwachsene ca. 15 bis 20 Minuten, Kinder maximal 10 Minuten; großflächige Verbrennungen nicht kühlen (Gefahr der Auskühlung).

Wann zum Arzt bei Brandblasen?

Fachleute empfehlen, bei Verbrennungen ab dem 2. Grad oder bei großflächigen Verbrennungen 1. Grades ärztlichen Rat einzuholen. Bei schweren Verbrennungen sollte sofort der Notarzt gerufen werden.1

Ärztliche Hilfe ist besonders wichtig bei:1

  • Verbrennungen an kritischen Körperstellen – wie Gesicht, Händen, Füßen, Genitalien oder Gelenken.
  • Großflächigen Verbrennungen – bereits ab 5 Prozent der Körperoberfläche bei Kindern, ab etwa 10 Prozent bei Erwachsenen kann eine Verbrennung lebensbedrohlich werden.
  • Tiefen Verbrennungen – wenn die Haut weiß, grau oder schwarz verfärbt ist.
  • Unsicherheit über die Schwere – im Zweifel lieber medizinische Hilfe suchen.

1 „Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs“. Gesundheitsportal, www.gesundheit.gv.at/krankheiten/verletzungen/verbrennung-verbruehung.html. Zugegriffen 20. April 2026.