Übersicht / Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) / Meldung vom 23.11.2018

Freitag, 23. November 2018, 14:22 Uhr

Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL)

Pressemitteilung

CDL-Postkarten-Protest-Aktion: Werbung für Abtreibung (gemäß §219a StGB) muss weiter verboten bleiben

Berlin – Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um ein Werbeverbot für Abtreibungen haben die Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) eine Postkarten-Protest-Aktion gestartet. Damit engagieren sie sich für die dringend gebotene Beibehaltung des Werbeverbotes für Abtreibungen gemäß § 219a StGB.

Der starke bürgerliche Protest gegen eine Veränderung und Abschaffung des Werbeverbotes für Abtreibungen muss jetzt dringend weiter fortgesetzt werden. Immer deutlicher wird, dass SPD, Linke und Grüne absurderweise ausgerechnet die Zulassung von Werbung für Abtreibung zu ihrem zentralen politischen und ideologischen Anliegen und „Erfolg“ in der Parlamentsarbeit machen wollen.

Wichtige Themen wie der UN-Migrationspakt wurden erst nach Empörung und Druck in gerade einmal einer mageren Stunde im Parlament diskutiert. Dagegen wird eine Parlamentsdebatte nach der anderen vom Zaun gebrochen, damit sich das Parlament mit dem angeblich „drängenden Wunsch“ nach noch mehr Abtreibungsangeboten durch Ärzte beschäftigt. Inzwischen verhandelt die Regierungskoalition in Berlin über einen Gesetzesvorschlag zur Änderung des §219a StGB, der das Werbeverbot für Abtreibungen festschreibt.

Dabei findet schon seit Jahrzehnten jede Frau, die in diesem Land abtreiben will, nicht nur über 2.000 professionelle Beratungsstellen und Ärzte als Ansprechpartner, sondern kann sich leider sogar die Abtreibung durch Staat und Steuerzahler bezahlen lassen, wovon bis zu 90 % der Frauen auch Gebrauch machen. Über 100.000 Abtreibungen werden auch in diesem Jahr wieder staatlich erfasst und durch den Beratungsschein straffrei von über 1.200 Ärzten durchgeführt werden.

Wozu braucht es also noch mehr Werbung für individuelle Abtreibungsangebote von Ärzten? Denn das ist das Ziel und die offene Intention dieser lebens- und frauenfeindlichen Initiative. Statt mehr Werbung und mehr ärztliche Angebote zur Abtreibung brauchen die Frauen mehr Hilfen und Unterstützung in Krisensituationen!

Postkartenaktion und Kampagnenseite

Mit dieser aktuellen Protest-Aktion engagieren sich die Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) für die dringend gebotene Beibehaltung des Werbeverbotes für Abtreibungen gemäß § 219a StGB.

Die CDL stellt Mitgliedern und Freunden auf Bestellung umgehend Postkarten zur Verfügung, mit denen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages unter dem Titel „Werbung für Abtreibung ist Werbung für Tötung“ aufgefordert werden, sich für den Erhalt des Werbeverbotes nach §219a StGB einzusetzen.

Für weiterführende Informationen wird auf der Karte auch der Link zur Informationsseite des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) „Keine Werbung für Abtreibung“ unter keine-werbung-fuer-abtreibung.de angeboten, auf der umfassend über den §219a StGB und die derzeitig in Politik und Gesellschaft stattfindende Debatte informiert wird.

Die Postkarten können bei der Bundesgeschäftsstelle der CDL ab sofort per E-Mail info@cdl-online.de , oder über die Internetseite www.cdl-online.net bestellt werden oder stehen zum Ausdruck auf der CDL Homepage zur Verfügung.

Über Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL)

Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU, gegründet von Mitgliedern der Unionsparteien, die den Lebensschutz in Deutschland durch politisches Handeln und Bewußtseinsbildung verstärken wollen. Als einzige auch politisch und parlamentarisch verankerte Initiative für das Lebensrecht in Deutschland arbeiten wir mit vielen Organisationen in Deutschland und in Europa zusammen.