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Freitag, 22. Juni 2007, 10:32 Uhr

Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

Sozialministerin Kuppe bei Gedenkgottesdienst

Dank an medizinische Rettungskräfte

Magdeburg – Gesundheits- und Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe hat den Frauen und Männern des medizinischen Rettungsdienstes beim tödlichen Busunglück auf der A14 für ihren aufopferungsvollen Einsatz gedankt. Kuppe, die am Donnerstag auch am Gedenkgottesdienst in Bernburg teilnehmen wird, schrieb in Briefen an die Rettungskräfte:

"Großes Leid, Trauer und Verzweiflung werden für die Hinterbliebenen und die Überlebenden noch sehr lange den Alltag prägen. Aber auch die Kräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Polizei werden noch sehr viel Zeit benötigen, ihre Eindrücke an der Unfallstelle zu verarbeiten.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, Ihnen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises für die Organisation des kreisübergreifenden Einsatzes des Rettungsdienstes meine Anerkennung und meinen Dank auszusprechen. Der beispielhafte Einsatz hat noch Schlimmeres am Unfallort verhindert. Alles Menschenmögliche haben die Kolleginnen und Kollegen geleistet. Trotzdem müssen wir uns alle eingestehen, dass menschliches Handeln in solchen tragischen Situationen an Grenzen stößt. Auch diese Ohnmacht müssen die Kolleginnen und Kollegen in den nächsten Wochen ertragen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des medizinischen Rettungsdienstes haben auch bei diesem extremen Einsatz durch umsichtiges und fachkundiges Handeln ihre Leistungsbereitschaft bewiesen."

Bei der Bergung von Opfern des Busunglücks, bei dem 13 Menschen getötet und viele reisende zum Teil schwer verletzt wurden, waren medizinische Rettungskräfte aus den Landkreisen Bernburg, Aschersleben-Staßfurt, Mansfelder Land und Schönebeck im Einsatz. Vor Ort waren als 100 medizinische Helferinnen und Helfer von Feuerwehr, Deutschem Rotem Kreuz DRK, Arbeitersamariterbund ASB und Technischem Hilfswerk THW, darunter 22 Notärztinnen und -Ärzte. DRK und ASB errichteten ein Sanitätszelt zur Behandlung vor Ort. Sieben Rettungshubschrauber flogen zum Unfallort.