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Deutscher Internistentag setzt Akzente in der Debatte um die deutsche Patientenversorgung

Berufsverband Deutscher Internisten verlangt die Sicherstellung der medizinisch erforderlichen Versorgung der Patienten

Berlin – Das Podium auf der Pressekonferenz zum 2. Deutschen Internistentag in Berlin diskutiert die Zukunft der Patientenversorgung in Deutschland. Wie kann eine Patientenversorgung erreicht werden, die sich an modernen medizinischen Voraussetzungen orientiert und eine Diagnostik und Therapie ermöglicht, die dem einzelnen Patienten angemessen ist? Um eine solche Versorgung zu realisieren, müssen entsprechende finanzielle und gesetzliche Voraussetzungen bestehen. Sind diese nicht gegeben, werden notgedrungen Fragen wie jene nach einer Priorisierung von Leistungen laut.

Von Bundesärztekammerpräsident Prof. Jörg Dietrich Hoppe auf dem diesjährigen Ärztetag prominent eingeführt, schließt die Diskussion an dessen Vorschläge zu einer möglichen Rangfolge von medizinischen Leistungen an. Diese Diskussion jedoch überhaupt anzustoßen zu müssen, ist der unklaren Haltung der Politik geschuldet. Diese verlagert ihre Verantwortung, mit den begrenzten Ressourcen im Gesundheitswesen bewusst umzugehen, bislang durch Kostendämpfungsgesetze bei gleichzeitig unbegrenztem Leistungsversprechen auf den Rücken der Ärzte.

„Aus ärztlicher Sicht würden wir andere Modelle bevorzugen“, so der Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI), Dr. Wolfgang Wesiack. In der aktuellen Situation wird jedoch ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs benötigt, um gemeinsam festzulegen, welche Leistungen die Gesellschaft unabdingbar möchte und auf welche verzichtet werden kann. „Priorisierung heißt in diesem Zusammenhang nicht Rationalisierung, dies muss klar unterschieden werden. Priorisierung ist die Möglichkeit, in dieser angespannten Lage eine gerade noch angemessene medizinische Versorgung gewährleisten zu können“, betont Dr. Wesiack.

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter http://www.mcn-nuernberg.de