Übersicht / Deutsche Reizdarmselbsthilfe e. V. / Meldung vom 24.10.2018

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:00 Uhr

Deutsche Reizdarmselbsthilfe e. V.

Neue Website

Deutschlands größte Selbsthilfegruppe für Reizdarmpatienten bietet neue Services
Beratungswoche „Pflanzliche Hilfe bei Reizdarm“ mit vier Ärzten vom 03. bis 07.12.: Kostenloser E-Mail- und Telefonrat

Frankfurt a. M. – Die Deutsche Reizdarmselbsthilfe e. V., die größte Vereinigung für Patienten mit Reizdarmsyndrom, bietet auf ihrer neu gestalteten Website www.reizdarmselbsthilfe.de zahlreiche Services und vielfältige Informationen. „Sowohl diagnostizierte Reizdarmpatienten als auch Menschen mit Darmerkrankungen, die noch nicht wissen, woran sie leiden, finden bei uns viele hilfreiche Angebote“, erklärt Gerd Müller, 1. Vorsitzender der Dt. Reizdarmselbsthilfe, „und für Mitglieder bieten wir weitere exklusive Services.“ Dazu gehören beispielsweise die Daten von Ärzten aus der Region, die sich besonders gut mit Reizdarm auskennen und der online-Austausch mit anderen Betroffenen. Des Weiteren erhalten Mitglieder die Vereinszeitschrift „Darm Vital“ sowie Termine und Infos zu Patientenveranstaltungen als auch Ernährungsberatung. Als „offenes“ Angebot für alle Darmerkrankten bietet die Patientenorganisation die kostenlose Beratungswoche „Pflanzliche Hilfe bei Reizdarm“: Vom 03. bis 07.12. können vier Mediziner1 aus Klinik und Praxis per E-Mail und Telefon kontaktiert werden, wobei nur allgemeine Fragen und keine zur persönlichen Erkrankung beantwortet werden können. Die Auskunft ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch.

Die Deutsche Reizdarmselbsthilfe e. V. setzt sich seit fast einem Vierteljahrhundert für die Belange von Patienten mit Reizdarmsyndrom ein. „Es wird vermutet, dass etwa 15 Prozent der Bevölkerung an dieser funktionellen Darmstörung leiden. Das Reizdarmsyndrom ist damit nicht nur die häufigste Erkrankung des Verdauungstrakts, sondern eine der am Weitesten verbreiteten Krankheiten generell“ erklärt Müller, „jedoch gehen nur etwa 30 Prozent2 der Betroffenen wegen ihrer Beschwerden zum Arzt; dabei ist eine richtige Diagnose oftmals der Beginn eines ganz neuen Lebensabschnitts, da mit der individuell-passenden Therapie nicht nur die Symptome gelindert werden, sondern auch die Lebensqualität deutlich steigt.“ Daher sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, wenn man dauerhaft unter Verdauungsbeschwerden leidet. Erfahrene Reizdarm-Mediziner in der Nähe des Wohnorts kann die Deutsche Reizdarmselbsthilfe e. V. nennen. Des Weiteren berät Deutschlands größte Reizdarm-Selbsthilfegruppe Betroffene in der telefonischen Beratung unter 06971377886. Außerdem bietet der Verein seinen Mitgliedern die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen oder sich den verschiedenen Regionalgruppen anzuschließen.

„Die“ Reizdarmtherapie gibt es nicht

Da das Beschwerdebild, beispielwiese aus Blähungen, Völlegefühl, Durchfall und Krämpfen, stets individuell auftritt und keine organischen Ursachen zu Grunde liegen (deshalb als „funktionelles“ Syndrom bezeichnet), muss auch die Therapie von den behandelnden Ärzten stets für den einzelnen Patienten maßgeschneidert werden. Neben Entspannungstechniken, Ernährungsanpassungen (u. a. FODMAP) und manuellen Therapien wünschen sich viele Reizdarmpatienten Arzneimittel, die nicht nur wirksam, sondern auch gut verträglich und für die Langzeiteinnahme geeignet sind. Hier bieten sich Arzneipflanzen an, die bei diversen Beschwerden wie Durchfall und Blähungen Linderung schaffen. Myrrhe, Flohsamen, Blutwurz, Heidelbeere oder Kamille – um nur einige zu nennen – sind bei chronischen Darmerkrankungen wie Reizdarm empfehlenswert. In der Beratungswoche auf www.reizdarmselbsthilfe.de können vom 03. bis 07.12. vier Mediziner1 aus Klinik und Praxis dazu per E-Mail und Telefon befragt werden, wobei nur allgemeine Fragen und keine zur persönlichen Erkrankung beantwortet werden können. Die Auskunft ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch.

1 Die 4 Mediziner der Beratungsaktion 03. bis 07.12. sind:

Prof. Ahmed Madisch
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Chefarzt am KRH Klinikum Siloah, Hannover

PD Dr. med. Nicole Bregenzer
Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Naturheilverfahren, Tegernheim

Dr. med. Michaela Moosburner
Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie, Homöopathie und Naturheilverfahren, München

Prof. Dr. med. Martin Storr
Facharzt für Gastro­en­tero­lo­gie, Funk­tio­nel­le gas­tro­in­tes­ti­na­le Er­kran­kun­gen, Chro­nisch ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kun­gen, Gauting

Die Beratungsaktion wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Repha Biologische Arzneimittel GmbH

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