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DGIV diskutiert „Gesundheit vor Ort“ am 26. März auf dem 22. Bundeskongress in Berlin

Pressemitteilung

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V. (DGIV) lädt am 26. März 2026 zum 22. DGIV-Bundeskongress nach Berlin ein. Unter dem Leitmotiv „Gesundheit vor Ort – Integriert. Interprofessionell. Partizipativ.“ diskutieren Akteurinnen und Akteure aus Politik, Versorgungspraxis, Wissenschaft, Selbstverwaltung und Gesundheitswirtschaft im Hotel Aquino zentrale Fragen einer zukunftsfähigen, regional verankerten Gesundheitsversorgung.

Im Mittelpunkt des Kongresses steht die Frage, wie Gesundheitsversorgung stärker an den tatsächlichen Bedarfen der Menschen ausgerichtet und gemeinsam vor Ort gestaltet werden kann. Die DGIV setzt dabei bewusst auf einen Perspektivwechsel: weg von sektoralen Zuständigkeiten, hin zu den Bedürfnissen der Menschen in den Regionen. Partizipation wird dabei nicht als ergänzendes Instrument verstanden, sondern als zentrales Strukturprinzip integrierter Versorgung. Bürgerinnen und Bürger sowie Patientinnen und Patienten werden nicht nur adressiert, sondern als aktive Mitgestalter von Versorgungsstrukturen verstanden. Ohne ihre Perspektiven bleibt integrierte Versorgung unvollständig.

Der Bundeskongress greift zugleich die grundlegenden Herausforderungen des Gesundheitssystems auf – von fragmentierten Zuständigkeiten über Sektorengrenzen bis hin zu regionalen Versorgungsunterschieden. Diskutiert wird, wie integrierte Versorgung die strukturellen Probleme des Gesundheitssystems überwinden kann, wenn interprofessionelle Zusammenarbeit, kommunale Verantwortung, Partizipation und digitale Vernetzung konsequent zusammengedacht und umgesetzt werden. Ziel ist es, konkrete Lösungsansätze sichtbar zu machen und Wege in eine nachhaltige Umsetzung aufzuzeigen. Zahlreiche politische Gäste aus Bundes- und Landespolitik runden das Kongressprogramm ab.

Der DGIV-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Eckhard Nagel, unterstreicht die Bedeutung des Kongressthemas: „Partizipation eröffnet neue Perspektiven für integrierte Versorgung. Sie hilft, Bedarfe sichtbar zu machen und Versorgungsstrukturen passgenauer auszurichten. Integrierte Versorgung entsteht also nicht durch abstrakte Reformen, sondern nur durch gemeinsame Verantwortung vor Ort“, so Prof. Nagel. Nur so könnten tragfähige neue Strukturen entstehen.

Bereits am Vortag des Kongresses, am 25. März 2026, richtet die DGIV zum fünften Mal ihr traditionelles „Bootcamp für Young Professionals und Studierende“ aus. Im Rahmen des Bootcamps werden aktuelle Herausforderungen des Gesundheitssystems diskutiert und aus der Perspektive des professionellen Nachwuchses Thesen zu einem partizipativen Gesundheitssystem erarbeitet, die in die Diskussionen des Hauptkongresstages einfließen.

Ein besonderer Programmpunkt des diesjährigen Kongresses ist die erstmals durchgeführte Postersession. Sie bietet Raum für praxisnahe Projekte, wissenschaftliche Arbeiten und innovative Versorgungskonzepte und versteht sich ausdrücklich als partizipatives Format. Die vorgestellten Beiträge werden im direkten Austausch diskutiert. Ergänzend verleiht die DGIV einen mit 1.000 Euro dotierten Posterpreis, mit dem herausragende Ansätze zur integrierten und partizipativen Gesundheitsversorgung ausgezeichnet werden.

„Integrierte Versorgung ist eine Voraussetzung für zukunftsfähige Gesundheitsversorgung. Entscheidend ist, dass sie regional verantwortet, interprofessionell getragen und partizipativ gestaltet wird“, so Prof. Nagel zusammenfassend.

Weitere Informationen zum Bundeskongress der DGIV sowie zum Bootcamp und zur Postersession finden Sie unter: https://dgiv.org/veranstaltung/22-dgiv-bundeskongress-am-26-maerz-2026-in-berlin/