Übersicht / DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH / Meldung vom 29.05.2012

Dienstag, 29. Mai 2012, 12:26 Uhr

DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH

Menschenleben retten ohne Grenzen!

DKMS läutet mit globaler Online-Plattform Internationalisierungsstrategie ein

Tübingen, 29. Mai 2012 – Es ist das 21. Jahr, in dem die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei für Blutkrebspatienten in aller Welt kämpft. Mehr als 30.000 Lebenschancen eröffnete die DKMS in dieser Zeit. Anlässlich des "Tag der Lebensspende" (jährlich am 28. Mai) ruft die gemeinnützige Organisation erstmals Menschen in aller Welt dazu auf, ihr persönliches Erlebnis zu erzählen, das sie mit dem Thema Leukämie verbindet. Dafür wurde die Online-Plattform go4DKMS.org eingerichtet, auf der sich künftig grenzüberschreitend Patienten, Spender, Überzeugte und Interessierte austauschen können. „Das ist der offizielle Start für unsere künftige konsequente internationale Ausrichtung“, erläutert Mitbegründer Peter Harf. „Wir werden global die Möglichkeit schaffen, die Situation von Patienten mit Blutkrebs zu verbessern.“ Weltweit sei Leukämie ein brisantes Thema, viele Erkrankte hätten keine reelle Chance auf Heilung. Und trotz der testierten hohen Kompetenz der DKMS stoße man leider immer wieder auf Widerstand, wenn ihre Fachhilfe angeboten werde. So zuletzt in Spanien, wo man sich derzeit darum bemühe, die Genehmigung zu erhalten, als Partner der Behörden für die Rettung von jährlich rund 5000 spanischen Patienten anerkannt zu werden. Heilungschancen für Leukämie dürfe keine Grenzen kennen, so Harf weiter. Unter go4DKMS.org will die DKMS Betroffene, Zeitzeugen und Unterstützer aller Nationen dazu einladen, zu bloggen, Anregungen zu geben, Verbesserungsvorschläge einzubringen, sich über die Situation in verschiedenen Ländern auszutauschen, Fragen zu stellen, die eigenen Erfahrungen zu schildern und sich auch von Zeit zu Zeit an Aktionen zu beteiligen. Jeder solle eine Stimme bekommen und jede Stimme zähle, so das Credo.