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Mittwoch, 20. April 2011, 15:03 Uhr

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz

Fusion AOK/IKK

Dreyer begrüßt Beschluss des Bundeskartellamts

Mainz – Gesundheitsministerin Malu Dreyer hat heute in Mainz die Zustimmung des Bundeskartellamtes zur Fusion der AOK Rheinland-Pfalz mit der AOK Saarland und der IKK Südwest begrüßt. Damit sei ein weiterer wichtiger Schritt im Fusionsprozess getan, sagte die Ministerin. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium begleitet und unterstützt den Fusionsprozess in enger Zusammenarbeit mit dem saarländischen Gesundheitsministerium intensiv.

"Die Fusion legt den Grundstein für eine leistungsfähige, regional starke Gesundheitskasse im Südwesten, die auf Landes- und Bundesebene auch gesundheitspolitisch stärker wahrgenommen werden wird", sagte die Ministerin. Durch die Fusion wird eine neue Krankenkasse mit Sitz in Rheinland-Pfalz und Vertretungen im Saarland entstehen, die eine starke vertragspolitische Verhandlungsposition haben wird, ist die Ministerin sicher. Mit etwa 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird sie einer der zehn größten Arbeitgeber im Südwesten sein. „Die neue Kasse sichert die wohnortnahe Betreuung der Versicherten und der Arbeitgeber in der Region. Sie ist eine richtige Antwort auf die anstehenden Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem“, sagte Malu Dreyer.

Mit der Fusion wird eine Krankenkasse mit 1,3 Millionen Mitgliedern und 1,8 Millionen Versicherten entstehen. Der Verwaltungsrat der neuen Kasse besteht ausschließlich aus saarländischen und rheinland-pfälzischen Vertreterinnen und Vertretern.