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Europäischer Depressionstag 2026: Depressionen sichtbar machen

Einladung zur Pressekonferenz am 2. Oktober

Europaweiter Aktionstag rückt Depressionen in den Fokus – Einladung zur Pressekonferenz am 2. Oktober in Berlin – u. a. mit Wolfgang Grupp (Trigema)

Berlin / Zürich, 25. September 2026 – Der 4. Oktober steht in diesem Jahr im Zeichen des Europäischen Depressionstages. Die European Depression Association hat diesen europaweiten Aktionstag einst ins Leben gerufen, um auf die Erkrankung Depression aufmerksam zu machen, Aufklärung zu betreiben und um für mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu sorgen.

Vor diesem Hintergrund veranstalten die European Depression Association und die AMEOS Gruppe am 2. Oktober um 11 Uhr eine Pressekonferenz im Berliner Paul-Löbe-Haus, zu der wir Sie herzlich einladen. Fortführende Informationen finden Sie in beigefügter Pressemitteilung.

Bitte beachten Sie unbedingt die nachfolgend aufgeführten Regularien für den Zutritt und Besuch der Pressekonferenz im Paul-Löbe-Haus:

Pressekonferenz zum Europäischen Depressionstag 2026
2. Oktober 2026 | 11 Uhr I Paul-Löbe-Haus (Eingang West) I Konrad-Adenauer-Straße 1 I 10557 Berlin I Raum E 200

Hinweis zum Zutritt: Pressevertreterinnen und -vertreter mit einer gültigen Akkreditierung für Einrichtungen des Deutschen Bundestages benötigen keine weitere Anmeldung. Medienvertreterinnen und -vertreter ohne entsprechende Akkreditierung werden gebeten, sich bis zum 28.09.2026, 12 Uhr, unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens und ihres Geburtsdatums per E-Mail an erken.schroeder@ameos.ch anzumelden. Spätere Anmeldungen können aufgrund des Zutrittsprozesses nicht mehr berücksichtigt werden. Für den Zutritt zum Paul-Löbe-Haus ist ein gültiger Personalausweis erforderlich.

Hinweis zum Ablauf: Treffpunkt für alle Teilnehmenden am 2. Oktober ist um 10.30 Uhr am Paul-Löbe-Haus. Aufgrund umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen ist pünktliches Erscheinen am Paul-Löbe-Haus für einen Besuch der Pressekonferenz zwingend erforderlich.

Einladung zur Pressekonferenz
Europäischer Depressionstag 2026: Depressionen sichtbar machen
Europaweiter Aktionstag rückt Depressionen in den Fokus – am 2. Oktober in Berlin – u. a. mit Wolfgang Grupp (Trigema)

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – und sie können das Leben tiefgreifend verändern. Für Betroffene bedeutet die Erkrankung oft weit mehr als eine vorübergehende Niedergeschlagenheit: Sie kann die Lebensqualität erheblich einschränken, den Alltag erschweren und dazu führen, dass Menschen sich zunehmend zurückziehen und den Kontakt zu Familie, Freunden und ihrem sozialen Umfeld verlieren. Die Auswirkungen einer Depression reichen damit über das individuelle Erleben hinaus: Sie können Familien und soziale Beziehungen ebenso betreffen wie das Arbeitsleben und die gesellschaftliche Teilhabe. Depression ist daher nicht nur ein persönliches, sondern auch ein gesellschaftliches Thema.

„Etwa jeder fünfte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression. In Deutschland leiden derzeit schätzungsweise 4 bis 5 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression“, sagt Prof. Dr. med. Detlef E. Dietrich, Repräsentant der European Depression Association (EDA) in Deutschland und Ärztlicher Direktor am AMEOS Klinikum Hildesheim. „Damit hat diese Erkrankung eine große gesellschaftliche Relevanz.“

Depressionen aus der Tabuzone holen

Der Europäische Depressionstag wurde vor mehr als 20 Jahren von der European Depression Association ins Leben gerufen und findet in diesem Jahr am 4. Oktober 2026 statt. Unter dem Leitmotiv „Depressionen stoppen! Licht ins Dunkel bringen.“ setzt der europaweite Aktionstag ein Zeichen für mehr Aufklärung und einen sensibleren Umgang in der Gesellschaft. Gleichzeitig soll die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen weiter abgebaut werden. „Wir müssen Depressionen als Erkrankung in der Öffentlichkeit noch sichtbarer machen. Ein kontinuierlicher Dialog und die dauerhafte Auseinandersetzung mit dem Thema sind entscheidend, um die Erkrankung früh erkennen und behandeln zu können sowie Verständnis und Akzeptanz zu fördern“, betont Prof. Dr. Dietrich.

Drei Perspektiven auf eine Erkrankung

Anlässlich des Europäischen Depressionstags findet am 2. Oktober 2026 im Bundestag in Berlin eine Pressekonferenz statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, gesellschaftliche Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze im Umgang mit Depressionen.

Auf dem Podium diskutieren Wolfgang Grupp, erfolgreicher Unternehmer und ehemaliger Kopf von Deutschlands größtem Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung Trigema, Dr. Axel Paeger, Gründer und Vorsitzender des Vorstandes der AMEOS Gruppe, sowie Prof. Dr. med. Detlef E. Dietrich, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und anerkannter Experte für depressive Erkrankungen. Depression ist nicht allein eine medizinische Diagnose, sondern eine Erkrankung, die Betroffene, Angehörige, Arbeitgeber, das Gesundheitssystem und die Gesellschaft insgesamt betrifft.

Pressekonferenz zum Europäischen Depressionstag 2026
2. Oktober 2026 | 11 Uhr I Paul-Löbe-Haus (Eingang West) I Konrad-Adenauer-Straße 1 I
10557 Berlin I Raum E 200

Hinweis zum Zutritt: Pressevertreterinnen und -vertreter mit einer gültigen Akkreditierung für Einrichtungen des Deutschen Bundestages benötigen keine weitere Anmeldung. Medienvertreterinnen und -vertreter ohne entsprechende Akkreditierung werden gebeten, sich bis zum 28.09.2026 unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens und ihres Geburtsdatums per E-Mail an erken.schroeder@ameos.ch anzumelden. Für den Zutritt zum Paul-Löbe-Haus ist ein gültiger Personalausweis erforderlich.

Kurzvita Wolfgang Grupp
Wolfgang Grupp, geboren am 4. April 1942, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und schloss sein Studium 1969 mit Diplom ab. Im selben Jahr trat er in die großväterliche Firma Gebr. Mayer KG in Burladingen ein und baute den Geschäftsbereich Sport- und Freizeitbekleidung unter der Marke „Trigema“ auf. Dessen alleinige Geschäftsführung übernahm er ab 1972 und entwickelte die Marke zu Deutschlands größtem Hersteller für Sport- und Freizeitbekleidung. Im Januar 2024 übergab er die Unternehmensführung an seine Kinder Bonita und Wolfgang.

Kurzvita Dr. Axel Paeger
Dr. Axel Paeger ist Vorsitzender des Vorstandes und Gründer der AMEOS Gruppe. Der promovierte Mediziner und Gesundheitsmanager verfügt über langjährige Erfahrung im Aufbau und in der strategischen Entwicklung von Gesundheitsunternehmen.Zur AMEOS Gruppe gehören mehr als 100 Einrichtungen an über 60 Standorten in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland, wobei die Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik einen zentralen Versorgungsschwerpunkt bilden. Die Mitarbeitenden der Krankenhäuser, Poliklinika, Reha-, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen sichern die umfassende Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung in den Regionen und versorgen jährlich über 500.000 Menschen. 

Kurzvita Prof. Dr. med. Detlef E. Dietrich
Prof. Dr. med. Detlef E. Dietrich ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und war in leitenden Funktionen an der Medizinischen Hochschule Hannover sowie als Ärztlicher Direktor der Burghof-Klinik Rinteln tätig. Seit 2004 ist er Repräsentant der European Depression Association in Deutschland und engagiert sich in verschiedenen Fachgremien für die Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung. Seit 2021 ist Prof. Dietrich Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums Hildesheim und ist aktuell Co-Vorsitzender des Landesfachbeirats Psychiatrie Niedersachsen.

Kurzvita Prof. Dr. Alexander Karabatsiakis
Prof. Dr. Alexander Karabatsiakis studierte Biologie und promovierte im Bereich Systemische Neurowissenschaften. Nach der Promotion arbeitete er im Bereich der klinischen und biologischen Psychologie an Mechanismen der Resilienz sowie an Risikofaktoren für die psychische Gesundheit. 2020 übernahm er die Position des österreichischen Repräsentanten bei der European Depression Association und arbeitet aktuell im Fachbereich Klinische Psychologie II am Institut für Psychologie der Universität Innsbruck, wo er die Arbeitsgruppe Biomolekulare Stress- und Traumaforschung leitet.

Über die AMEOS Gruppe
AMEOS sichert die Gesundheitsversorgung in den Regionen: An über 60 Standorten in unseren Krankenhäusern, Poliklinika, Reha-, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen sind wir Vorreiter in Medizin, Pflege und Betreuung. Rund 19.000 Mitarbeitende kümmern sich jährlich um das Wohlergehen von über einer halben Million Menschen. Denn für AMEOS gilt: vor allem Gesundheit.

Über die European Depression Association
Die European Depression Association (EDA) ist ein im Jahr 2004 gegründeter Verbund aus Organisationen, Gesundheitsexperten und Forschenden aus mehreren europäischen Ländern. Die EDA hat sich zum Ziel gesetzt, an Depressionen erkrankten Menschen eine Stimme zu geben, über die Krankheit aufzuklären und für die Entstigmatisierung aller Betroffenen einzutreten. Um diese Ziele zu erreichen, hat der Verbund den Europäischen Depressionstag etabliert, der einmal im Jahr im Oktober durchgeführt wird.