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Mittwoch, 02. September 2009, 14:02 Uhr

DGIV Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V.

DGIV: Selektivvertragliche Versorgungsmodelle sind ein Wegweiser für ein modernes Gesundheitswesen

Fachleute diskutieren beim 6. DGIV-Bundeskongress die Integrierte Versorgung als gesundheitspolitisches Prinzip

Berlin – Mit der Einführung des Gesundheitsfonds haben sich die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen geändert. Vor diesem Hintergrund sind Modelle der Integrierten Versorgung im weiteren Sinne heute wichtiger denn je. Bei einer Vielzahl von Erkrankungen eröffnen sie für Leistungserbringer und Leistungsträger die Möglichkeit, das Ziel einer optimierten medizinischen Versorgung und Pflege der Patienten gemeinsam zu erreichen.

Mehr denn je können selektivvertragliche Versorgungsmodelle Antworten auf Fragen geben, die in der Regelversorgung bislang unbeantwortet blieben. Als wichtigster neutraler Interessenverband vertragsbasierter Versorgungsmodelle im Gesundheitswesen ist es ein zentrales Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V. (DGIV), diese Versorgungsmodelle weiter zu stärken und umzusetzen. Die DGIV erkennt die Notwendigkeit einer erweiterten Begriffsbestimmung von „Integrierte Versorgung“ über die Definition der gleichnamigen Versorgungsform gemäß §§ 140a ff SGB V hinaus und ist bestrebt dieses als gesundheitspolitisches Prinzip durchzusetzen.

Diesem Leitfaden der Integrierten Versorgung als gesundheitspolitisches Prinzip folgend öffnet am 22. und 23. Oktober 2009 der 6. DGIV - Bundeskongress im Ernst-Reuter-Haus in Berlin seine Türen. Mit 52 kompetenten Referenten und Moderatoren ist der fachliche Teil des Kongresses in der gesamten Bandbreite der neuen Versorgungsformen umfassend abgedeckt. Mit der neuen Struktur, Aufteilung an beiden Halbtagen parallel statt findenden Fachsymposien, der Schwerpunktsetzung und Wiederholung der Fachsymposien, ein fortlaufendes Forum für Praxisbeispiele und vielen hochkarätigen Vorträgen werden wir sicher die Bedürfnisse und Wünsche unserer potentiellen Teilnehmer erfüllen.

Durch die neue Struktur ist es erfreulicherweise gelungen, den teilnehmenden Ärzten insgesamt maximal 18 Zertifizierungspunkte (6 der Gruppe B und 12 der Gruppe C) der Ärztekammer Berlin anzubieten. Die Punkte der freiwilligen Zertifizierungsstelle für Pflegekräfte sind ebenso beantragt.

Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Gesundheit Ulla Schmidt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und viele interessante Gespräche mit Ihnen.

Der Vorstand