Übersicht / CGC Cramer Gesundheits-Consulting GmbH / Meldung vom 19.09.2019

Donnerstag, 19. September 2019, 10:00 Uhr

CGC Cramer Gesundheits-Consulting GmbH

Neue Studie der University of Leuven zeigt hohe Prävalenz in Belgien:

Fast 70 Prozent der Bevölkerung leiden an gastrointestinalen Beschwerden

Eschborn – Eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Studie [1] der University of Leuven hat gezeigt: 68,8 Prozent der Belgier leider an gastrointestinalen Beschwerden – besonders unter Blähbauch, Flatulenz, Diarrhoe und Spasmen. 17,6 Prozent dieser Patienten sind dabei der Ansicht, sie litten am Reizdarmsyndrom (RDS). Diese Prävalenz entspricht den jüngsten Daten der BARMER: „Befragungsstudien legen nahe, dass in Deutschland 17 Prozent der Bevölkerung an einem Reizdarm leiden. Das Reizdarmsyndrom ist gemessen an der Zahl der Betroffenen ein Volksleiden.“ [2,3]. Dr. med. Michaela Moosburner, Gastroenterologin und Chefärztin im Krankenhaus für Naturheilweisen, München, kann diese Daten aus praktischer Erfahrung bestätigen: „Auch bei uns in der Klinik steigt die Zahl der die RDS-Diagnosen. Da es sich um eine funktionelle Magen-Darm-Erkrankung handelt, steht therapeutisch die Linderung der Beschwerden im Fokus.“ Zur unterstützenden Behandlung der nicht nur in Belgien, sondern auch hierzulande prävalenten Symptome Diarrhoe, Flatulenz und Spasmen habe sich ein pflanzliches Kombinationsarzneimittel mit Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle* bewährt.

Die belgischen Wissenschaftler werteten für ihre aktuelle Publikation die Daten eines bevölkerungsrepräsentativen Online-Panels von mehr als 1.000 Teilnehmer aus. Unter den knapp 70 Prozent der „Probanden“, die in den vergangenen 12 Monaten unter Darmbeschwerden litten, dominierten Frauen (78,3 Prozent, Männer 58,7). Dabei gab das Gros dieser Gruppe an, an mindestens drei Tagen im Monat unter Darmbeschwerden zu leiden, 12 Prozent sogar täglich.

Selbstdiagnose Reizdarm: 3x so oft wie unter Rome IV-Kriterien

Die aktuelle Studie hat außerdem erstmals gezeigt: Wenn Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden über RDS informiert sind und sich selbst „diagnostizieren“, dann ist die Quote an Reizdarmsyndrom im Vergleich zur Diagnose nach den offiziellen Rome IV-Kriterien dreimal so hoch (17,6 % zu 5,5 %). Da der Impact auf Lebensqualität und Arbeitsunfähigkeit beider „Diagnosen“ vergleichbar war, vermuten die Autoren, dass die Rome IV-Kriterien zu restriktiv sind.

„Volkskrankheit Reizdarm“ – Prävalenz steigend

Unabhängig davon bringt die BARMER es hierzulande auf den Punkt: „Das Reizdarmsyndrom ist ein Volksleiden.“ [2,3] Auch der aktuelle „DAK-Psychoreport 2019“ zeigt, dass sich immer mehr Menschen aufgrund somatoformer Erkrankungen krankschreiben lassen [4], worunter auch die funktionelle Erkrankung „Reizdarm“ subsummiert werden kann. Der BARMER zufolge werden vom Hausarzt auch bei einer Reizdarmdiagnose häufig Protonenpumpeninhibitoren (PPI) verschrieben: „Ist die Krankheit erkannt, bekommen rund 40 Prozent der Betroffenen Magensäureblocker, obwohl der Nutzen fraglich / umstritten ist.“ [2,3]

Evidenzbasierte Phytotherapie: Myrrhe, Kamille, Kaffeekohle

Unbestritten stehen hingegen Phytopharmaka bei Ärzten „hoch im Kurs“: 96 Prozent der Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten setzen beim Reizdarmsyndrom (RDS) pflanzliche Arzneimittel ein – häufig in Kombination mit anderen Therapieansätzen (78 Prozent), so das Ergebnis einer aktuellen repräsentative Online-Umfrage von Kantar-Emnid. [5] Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Reizdarmpräparats gehören für die befragten Ärzte unter anderem eine spasmolytische und antiphlogistische Wirkung. Darüber hinaus wird die Linderung von Flatulenzen und Diarrhö erwartet. Diese Anforderungen erfüllt zum Beispiel ein Kombinationspräparat aus Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle*, das seit mehr als 60 Jahren erfolgreich zur unterstützenden Behandlung von Magen-Darm-Störungen eingesetzt wird, besonders, wenn diese mit Durchfällen, Krämpfen und Blähungen einhergehen. „Wir setzen das Phytopharmakon schon seit Jahren zur Symptomtherapie bei zahlreichen Gastrointestinalerkrankungen ein – nicht nur, weil es den Patienten hilft, sondern auch, weil seine Wirksamkeit durch klinische Studien belegt ist“, erklärt Moosburner. Darüber hinaus wird eine Kombination aus Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle in der aktuellen S3-Leitlinie Colitis ulcerosa zur remissionserhaltenden Therapie empfohlen. [6]

*MYRRHINIL-INTEST® - Ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung bei Magen-Darm-Störungen mit unspezifischem Durchfall, begleitet von leichten Krämpfen und Blähungen.

Literatur:
Die Quellen 1-6 können auf Wunsch unter folgendem Pressekontakt angefordert werden.