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Föderales System kann Sicherheit nicht gewährleisten

IGW-Pressekonferenz: Gefährliche Lebensmittel im Internet

Berlin – Schlankheitsmittel, Energiepillen und Potenzmittel sind – im rechtlichen Sinne – Lebensmittel! An der Schwelle zum Medikament finden sie als sogenannte Nahrungsergänzungsmittel im Internet reißenden Absatz, weil sie angeblich potent, schlank und fit machen sollen. Doch ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigt: Fast jedes dritte online vertriebene Nahrungsergänzungsmittel ausländischer Herkunft enthält illegale und hochgradig gesundheitsschädliche Substanzen.

Die haben in Lebensmitteln ebenso wenig zu suchen wie Dioxine und Antibiotikarückstände. Doch die lokal organisierte Lebensmittelüberwachung ist mit der überwachung des World Wide Web völlig überfordert. Auch Plattformbetreiber kommen ihrer Verantwortung nicht nach. Das Internet bietet ein ideales Schlupfloch für unseriöse Anbieter. Auch der Bundesrechnungshof kommt zu dem Ergebnis, dass das gegenwärtige System der Lebensmittelüberwachung den globalen Herausforderungen nicht gewachsen ist. Als hätte es die zahlreichen Skandale nie gegeben.

Wir zeigen am Beispiel der Nahrungsergänzungsmittel im Internet wie unzureichend die Lebensmittelüberwachung ist und diskutieren die Zukunft der Lebensmittelüberwachung.

Wann? Mittwoch, 18. Januar 2011, 12.00 Uhr (im Anschluss an die Eröffnungspressekonferenz)

Wo? im Pressezentrum (Halle 6.3, Raum B) der Messe Berlin, Messedamm 22, Berlin-Charlottenburg, Eingang Service-Center Halle 7

Wer? Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband Angela Clausen, Ernährungsreferentin und Projektleiterin Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen Martin Müller, Vorsitzender Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure

Moderation: Christian Fronczak, Pressesprecher vzbv