Übersicht / Teva Deutschland GmbH / Meldung vom 30.10.2007

Dienstag, 30. Oktober 2007, 09:55 Uhr

Teva Deutschland GmbH

„Verzögerung der AOK-Rabattverträge“

Formalismus blockiert Einsparungen und Wettbewerb

Mörfelden / Kirchzarten – Da Arzneimittel in Deutschland nur mit einer deutschen Zulassung vertrieben werden dürfen, stellt die Forderung nach einer europaweiten Ausschreibung der AOK-Rabattverträge für Teva Deutschland puren Formalismus dar. Daneben befürchtet der AOK-Vertragspartner Teva die Verschiebung der neuen Rabattperiode aufgrund der aktuellen innerdeutschen "Überprüfung der Ausschreibung durch das Bundeskartellamt", die von einigen Pharma-Unternehmen initiiert wurde. Diese bewusste Blockade des Wettbewerbs gehe auf Kosten des deutschen Gesundheitssystems, so Michael Ewers, Geschäftsführer von Teva Deutschland: "Durch die Verzögerungstaktik einiger Unternehmen könnten den Patienten und den Allgemeinen Ortskrankenkassen Einsparungen in Millionen-Höhe entgehen".

Teva Deutschland, Tochter des weltgrößten Herstellers patentfreier Arzneimittel, ist mit sechs Wirkstoffen AOK-Rabattpartner der aktuellen Verträge, die Ende 2007 auslaufen. Für die kommenden beiden Jahre hat Teva laut Vorab-Information der AOK die Anzahl der kontrahierten Wirkstoffe signifikant erhöht.

Für den 16. November ist die Entscheidung der 2. Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt zur Fortführung der AOK-Rabattverträge angekündigt. Wenn es durch die juristische Blockade der zweiten Ausschreibung Anfang 2008 zur erwarteten "Übergangsfrist" kommt, sei laut AOK mit den Apothekern geklärt, dass "die Abgabe der aktuellen Rabattprodukte bis Februar 2008 problemlos möglich ist" (1). Teva Deutschland wird sich mit der nötigen Flexibilität auf diese Situation einstellen und garantiert auch in der Übergangsphase die volle Lieferfähigkeit aller rabattierten Substanzen (2). "Wie lange die Übergangsfrist auch dauern mag, mit der Verordnung und Abgabe von Teva-Produkten bleiben Ärzte und Apotheker auf der sicheren Seite", so Ewers.

Außerdem will sich Teva dafür einsetzen, dass nicht nur wie bisher die Ärzte, sondern künftig auch die Apotheken für den Aufwand entschädigt werden, der mit der Umsetzung der Rabattverträge in der Praxis verbunden ist. "Wer zusätzliche Arbeit leistet, soll auch entsprechend bezahlt werden."

Zur Website von Teva Deutschland: http://www.teva-deutschland.de

(1) http://www.aok-bv.de (2) http://www.teva-deutschland.de