Übersicht / Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft / Meldung vom 26.03.2007

Montag, 26. März 2007, 10:33 Uhr

Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Gemeinsame Presseerklärung des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums

Heidelberg – Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg begrüßt die Förderung von vier Onkologischen Spitzenzentren durch die Deutsche Krebshilfe

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Universitätsklinikum Heidelberg begrüßen die Förderung der Onkologischen Spitzenzentren in Dresden, Freiburg, Köln/Bonn und Tübingen, die die Deutsche Krebshilfe bei ihrer Pressekonferenz am 23. März 2007 in Berlin bekannt gegeben hat. Dadurch wird einer größeren Zahl von Krebspatienten in Deutschland eine interdisziplinäre Versorgung auf hohem Niveau zugänglich.

In Deutschland hat Heidelberg bereits 2003 die Vorreiterrolle in diesem Gebiet übernommen: Mit der Gründung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen NCT Heidelberg setzten das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Universitätsklinikum Heidelberg und die Thoraxklinik Heidelberg mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe zum ersten Mal ein Konzept um, das in den USA bereits seit langem Erfolg bewiesen hat: "Comprehensive Cancer Centers" verbinden moderne, interdisziplinäre Patientenversorgung und Krebsforschung unter einem Dach.

An dieser beispielgebenden Struktur hat sich das Heidelberger NCT orientiert. Davon profitieren Patienten doppelt: Zum einen steht ihnen mit der onkologischen Ambulanz eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, in der sie umfassend betreut und beraten werden, zum anderen lassen sich neue Erkenntnisse und vielversprechende Ansätze aus der Grundlagenforschung schneller in der klinischen Praxis einsetzen. Gerade in der Einbindung des Deutschen Krebsforschungszentrums mit seiner herausragenden Grundlagenforschung liegt die besondere Stärke des Heidelberger Konzepts.

Friedrich Carl Janssen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, wies bei der Pressekonferenz in Berlin darauf hin, dass sich das NCT Heidelberg bereits im Sinne des Förderkonzepts der Krebshilfe als onkologisches Spitzenzentrum entwickelt habe und von ihr in großen Umfang finanziell unterstützt werde.

Das NCT Heidelberg bietet Spezialsprechstunden für alle wesentlichen Krebsarten an und führt regelmäßige interdisziplinäre Besprechungen durch. Im Jahr 2006 wurden bereits über 4.000 Krebspatienten in der interdisziplinären Ambulanz und Tagesklinik behandelt.

Der erste Spatenstich für das von der Deutschen Krebshilfe finanzierte NCT-Gebäude steht kurz bevor. Die Förderinstitution überlässt dem NCT Heidelberg den Neubau auf dem Gelände des Klinikums im Neuenheimer Feld während der ersten zehn Jahre mietfrei.

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Sibylle Kohlstädt Deutsches Krebsforschungszentrum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Im Neuenheimer Feld 280 69120 Heidelberg Tel.: 06221 / 42 2843 Fax: 06221 / 42 2968 E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg Im Neuenheimer Feld 672 69120 Heidelberg Tel.: 06221 / 56 45 36 Fax: 06221 / 56 45 44 E-Mail: Annette.Tuffs@med.uni-heidelberg.de