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Freitag, 07. November 2008, 11:48 Uhr

gesine.net AG

HOMÖOPATHIE

gesine-Apotheken beraten zu alternativen Heilmethoden

Berlin – Immer mehr Verbraucher wünschen sich die Behandlung mit natürlichen und sanften Heilmethoden. Dabei liegt gerade die Homöopathie voll im Trend. Das beweist auch eine aktuelle Umfrage: So ist für rund drei Viertel der Deutschen die Homöopathie ein fester Begriff, jeder Fünfte vertraut der Therapieform voll und ganz.

„Das Interesse an der eigenen Gesundheit sowie an Präventionsangeboten nimmt immer mehr zu. Das zeigt sich auch in der Eigenverantwortung, die Verbraucher in der Selbstmedikation übernehmen“, erklärt Claudia von Lehmann, Inhaberin der Adler- Apotheke in Berlin-Zehlendorf und Mitglied der Apothekenkooperation gesine. Davon profitieren nicht zuletzt die Naturheilverfahren. „Zwar gilt die Homöopathie als sanfte Heilmethode und nebenwirkungsfrei – ganz ohne Beratung sollte man die Mittel allerdings nicht einnehmen“, so die Apothekerin. Wichtig sei ein gewisses Verständnis über die Hintergründe, Anwendung und Grenzen der Therapieform. „In der Homöopathie wird nicht die Krankheit an sich behandelt. Vielmehr wird das komplette Beschwerdebild des Patienten betrachtet und danach das Mittel gewählt“, erläutert von Lehmann.

In der Selbstbehandlung eignen sich homöopathische Mittel besonders für leichte, akute Erkrankungen; vor allem Eltern verwenden die Globuli gerne bei Babys und Kindern. So haben sich die Mittel beispielsweise bei Verstauchungen, leichten Verletzungen und Verbrennungen sowie leichtem Fieber und Erkältungen bewährt. Auch in der Reiseapotheke sind homöopathische Präparate beliebt: „Besonders bei Insektenstichen und Sonnenbrand, Jetlag und Magen-Darm-Erkrankungen können die Mittel Abhilfe schaffen“, sagt von Lehmann. Chronische Leiden sollten dagegen von einem homöopathisch behandelnden Arzt oder Heilpraktiker therapiert werden.

Bei der Anwendung von Globuli und Tropfen müssen einige Hinweise beachtet werden: „Fünf Minuten vor und nach Mitteleinnahme sollte nicht gegessen und getrunken werden. Tropfen werden mit Plastiköffeln eingenommen, denn Metall könnte möglicherweise die Wirkung der Mittel verändern“, so die Apothekerin. „Globuli wirken am besten, wenn sie unter die Zunge gelegt werden. Tropfen werden direkt auf die Zunge gegeben und sollten eine Zeit lang im Mund behalten werden.“ gesine-Mitgliedsapotheken beraten zu Naturheilverfahren, geben Tipps bei der Anwendung und helfen bei der Auswahl der richtigen homöopathischen Mittel.

Ansprechpartner: Apotheker Dirk Ehrich Tel.: 030 - 805 89 676

Hinweis an die Redaktion: gesine ist ein unabhängiger Zusammenschluss von selbstständigen Apothekern und niedergelassenen Ärzten. Gemeinsam setzen die knapp 200 Mitglieder der Vereinheitlichung der Gesundheitsversorgung