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Freitag, 19. Dezember 2008, 10:04 Uhr

gesine.net AG

Verdauungsbeschwerden

gesine-Apotheker geben Tipps für bekömmliche Feiertage

Berlin – In fünf Tagen ist Heiligabend. Die Vorfreude ist groß: Nicht nur auf die Geschenke, sondern auch auf das festliche Essen. Gänsebraten, Cremetorte und Eierpunsch stehen bei vielen Familien auf dem weihnachtlichen Speiseplan. Doch wer sich zuviel der Gaumenfreuden gönnt, erweist seiner Gesundheit leicht einen Bärendienst. Wie sie die Feiertage ohne Reue genießen können und was bei Verdauungsbeschwerden hilft, erfahren Verbraucher in den gesine-Mitgliedsapotheken.

Weihnachtsspezialitäten sind traditionell eher gehaltvoll. Nicht verwunderlich also, wenn viele Menschen nach den Feiertagen nicht nur mehr Gewicht auf die Waage bringen, sondern zum Teil auch erhöhte Blutdruck- und Cholesterinwerte haben. Das muss nicht sein. „Bei der Planung des Festtagsmenüs sollte auch an die Gesundheit gedacht werden”, sagt Susanne Lorra, Apothekerin und Vorstandsvorsitzende der gesine.net AG.

So seien zum Beispiel Pute mit Kartoffeln und Möhren eine kalorienarme Alternative zu Gänsebraten mit Klößen und Grünkohl. Wer seiner Verdauung etwas Gutes tun möchte, sollte kräftig würzen. Denn viele klassische Weihnachtsgewürze können mehr, als dem Essen ein gutes Aroma zu verleihen. „Die meisten Gewürze stammen von Heilpflanzen, die gegen die unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt werden können”, sagt Lorra. So lindern die ätherischen Öle aus Fenchel, Kümmel und Koriander Völlegefühl, Blähungen und krampfartige Magen-Darm-Beschwerden. Salz sollte in der Weihnachtsküche allerdings nur sparsam zum Einsatz kommen, denn es kann zu erhöhten Blutdruckwerten beitragen.

Auch Alkohol sollte nur in Maßen genossen werden. Denn auch Bier, Wein und Liköre haben viele Kalorien. „Zudem kann ein hoher Alkoholkonsum zu unangenehmem Sodbrennen führen”, sagt Lorra. Das Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre zählt zu den häufigsten Beschwerden an den Feiertagen. Denn auch fette und gebratene Speisen, Schokolade und Kaffee gehören zu den Risikofaktoren.

Da in der Weihnachtszeit das Risiko für Verdauungsbeschwerden besonders hoch ist, sollte man für den Fall der Fälle vorbereitet sein. „Mittel gegen Sodbrennen, Völlegefühl und Blähungen gehören in jede Hausapotheke”, sagt Lorra. Bei der Auswahl der richtigen Präparate beraten die Mitarbeiter der gesine-Mitgliedsapotheken gerne.

Ansprechpartner: Dirk Ehrich, Tel.: 030 - 805 89 670

Hinweis an die Redaktion: gesine ist ein unabhängiger Zusammenschluss von selbstständigen Apothekern und iedergelassenen Ärzten. Gemeinsam setzen die knapp 200 Mitglieder der Vereinheitlichung der Gesundheitsversorgung kreative Konzepte entgegen.