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Hamburger Apotheker raten: Impfstatus vor Reiseantritt überprüfen

PRESSEMITTEILUNG

Hamburg – Mit dem Beginn der Sommerferien befinden sich die meisten Hamburgerinnen und Hamburger bereits mitten in den Urlaubsvorbereitungen. Egal, ob es mit dem Flugzeug in die Ferne geht oder eine Tour innerhalb Deutschlands auf dem Programm steht – um unangenehme Überraschungen zu ermeiden, sollten Urlauber vor Reiseantritt unbedingt ihren Impfstatus überprüfen.

„In diesem Jahr ist in Europa insbesondere das Risiko einer Maserninfektion nicht zu unterschätzen“, sagt der Vorsitzende des Hamburger Apothekervereins, Dr. Jörn Graue. In den vergangenen Monaten sei es in Süddeutschland, aber auch in der Schweiz, Österreich, Irland und Italien zu mehreren Ausbrüchen der Infektionskrankheit gekommen. „Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit“, sagt der Apotheker. Neben Lungenentzündungen könnten auch schwere Hirnhautentzündungen mit zum Teil tödlichem Ausgang auftreten, warnt Graue.

Masern sind hoch ansteckend. „Wer nicht geimpft ist, infiziert sich bei Kontakt mit einem Erkrankten deshalb in der Regel sofort“, erklärt Rainer Töbing, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. Um die Gesundheit nicht zu gefährden, sollten Eltern sowohl die eigenen als auch die Impflücken der Kinder schließen. „Insbesondere Frauen mit Kinderwunsch sollten sich gegen Masern impfen lassen, da eine Erkrankung während der Schwangerschaft das ungeborene Kind schädigen kann“, so Töbing.

Neben Masern sollte jeder Mensch auch gegen Tetanus, Diphtherie und Polio geschützt sein. Wer ins Ausland reist, sollte sich vorab unbedingt über das Infektionsrisiko vor Ort informieren“, rät Graue. Insbesondere bei Reisen in Länder mit niedrigem hygienischen Standard sind spezielle Vorsichtsmaßnahmen nötig. „Wer ungewollt verunreinigte Nahrung zu sich nimmt, kann sich schnell mit den Erregern von Hepatitis A, Typhus oder Cholera infizieren“, sagt Graue. Neben einem angemessenen Verhalten vor Ort getreu der Globetrotter-Regel „Koch’ es, schäl’ es oder vergiss es“ bietet die rechtzeitige Impfung einen wirksamen Schutz vor den gefährlichen Krankheiten.

Die meisten Länder sprechen lediglich Impf-Empfehlungen aus. „Bei einigen Ländern müssen Touristen bei der Einreise jedoch durch die Vorlage ihres Impfpasses nachweisen, dass sie gegen das durch Stechmücken übertragene Gelbfieber geschützt sind“, sagt Töbing. In der Apotheke können sich Fernreisende informieren, wo sie die nächste staatlich zugelassene Gelbfieber-Impfstelle finden.

Ansprechpartner: Dr. Reinhard Hanpft, Tel. 040 – 44 80 48-30 Hinweise an die Redaktion: Die Apothekerkammer Hamburg ist die Berufsorganisation aller Apotheker in der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Hamburger Apothekerverein e.V. ist der Verband der selbstständigen Apothekenleiter in Hamburg.