Übersicht / Deutsche Leberstiftung / Meldung vom 02.07.2019

Dienstag, 02. Juli 2019, 12:00 Uhr

Deutsche Leberstiftung

Presseinformation

Hepatologische Forschungsvernetzung durch drei Stipendien der Deutschen Leberstiftung

Hannover – Die Deutsche Leberstiftung unterstützt mit ihren Vernetzungs-Stipendien den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschern sowie hepatologischen Forschungseinrichtungen. In diesem Jahr haben die Gutachter die Förderung von drei Projekten mit sehr unterschiedlichen Forschungsansätzen beschlossen.

Die Vernetzungs-Stipendien der Stiftung können für die Durchführung zeitlich begrenzter klinischer oder grundlagenwissenschaftlicher Projekte in einer anderen als der eigenen Forschungseinrichtung genutzt werden. Sie umfassen die Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und ggf. Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung.

Um die Vernetzungs-Stipendien der Deutschen Leberstiftung haben sich Ärzte und Wissenschaftler aus ganz Deutschland mit ihren Projekten beworben. Die Prüfung der Förderungsanträge erfolgte durch ein unabhängiges Gutachterkomitee. Dessen Mitglieder sind Prof. Dr. Sandra Ciesek aus Essen/Frankfurt, Prof. Dr. Mathias Heikenwälder aus Heidelberg und Prof. Dr. Robert Thimme aus Freiburg.

„Die diesjährigen Anträge auf die Vernetzungs-Stipendien hatten ein sehr hohes Niveau und wiesen große Potentiale auf. Es wurden sowohl Anträge zur Fortsetzung etablierter, erfolgreicher Kooperationen wie auch zur Anbahnung neuer, zukunftsträchtiger Zusammenarbeiten gestellt“, fasst Professor Dr. Sandra Ciesek aus dem Gutachterkomitee die Bewerbungssituation zusammen.

Das Gutachterkomitee beschloss nach kritischer Prüfung und ausführlicher Diskussion der einzelnen Projektanträge einstimmig die Förderung von drei Stipendiaten.

Im Jahr 2019 erhalten folgende Forscher ein Stipendium der Deutschen Leberstiftung zur Förderung der Forschungsvernetzung:

Dr. rer. nat. Tanvi Khera vom Universitätsklinikum Essen mit dem Projekt „Role of innate immune cells in an acute Hepatitis C cohort after DAA clearance“ für einen Forschungs-aufenthalt am Karolinska Institutet, Center for Infectious Medicine, Stockholm, Schweden.

Priv. Doz. Dr. med. Nadja Lehwald-Tywuschik vom Universitätsklinikum Düsseldorf mit dem Projekt „Wnt/β-catenin signaling regulates lipid metabolism in the steatotic liver“ für einen Forschungsaufenthalt an der Stanford University, Department of Surgery, Stanford, CA, USA.

Alessa Wagner von der Universität Ulm mit dem Projekt „Glucocorticoid treatment in mice disrupts liver iron homeostasis” für einen Forschungsaufenthalt an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Gen-Zentrum.

„Die Projekte, die jetzt mit einem Vernetzungs-Stipendium gefördert werden, sind in ihren Ansätzen sehr unterschiedlich und alle absolut förderungswürdig. Das Projekt von Frau Dr. Khera behandelt ein hochaktuelles Thema, das zudem eine hohe Relevanz für Patienten mit akuter Hepatitis C hat. Frau Priv. Doz. Dr. Lehwald-Tywuschik wird in ihrem Projekt wichtige Grundlagenforschung im Bereich der Chirurgie für eine sehr häufige Erkrankung leisten. Und Frau Wagner plant ein klinisch orientiertes Projekt zu einem spannenden Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt“, erläutert Professor Dr. Sandra Ciesek die Entscheidung der Gutachter für die drei ausgewählten Projekte.

Die diesjährigen Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung erhielten am 28. Juni 2019 auf der Abendveranstaltung des 16. HepNet Symposiums von Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und Prof. Dr. Claus Niederau, Mitglied des Vorstandes, ihre Urkunden.

Die Stipendien zur Forschungsvernetzung werden auch für das Jahr 2020 ausgeschrieben. Weitere Informationen unter: www.deutsche-leberstiftung.de/foerderung. Bei Fragen zur Antragstellung steht die Geschäftsstelle der Deutschen Leberstiftung unter der Telefonnummer 0511 – 532 6819 oder per Mail an info@deutsche-leberstiftung.de zur Verfügung.

Deutsche Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung zu verbessern. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und Apotheker in medizinischen Fragen. Diese Aufgaben erfüllt die Stiftung sehr erfolgreich. Weitere Informationen: www.deutsche-leberstiftung.de.

JETZT NEU: Website-Relaunch der Deutschen Leberstiftung www.deutsche-leberstiftung.de – wichtige Basisinformationen, umfangreicher Service und Presseinformationen/-bilder im neu gestalteten Online-Portal für Betroffene und Angehörige, Fachkreise sowie Medienvertreter.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen, ihre Diagnosen und Therapien – inzwischen in dritter, aktualisierter und erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-89993-899-9, 16,99 Euro. Weitere Informationen: www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.