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Freitag, 20. März 2009, 11:27 Uhr

gesine.net AG

Frühlingsanfang

Heuschnupfen-Symptome frühzeitig behandeln

Berlin – Heute ist Frühlingsanfang. Während sich die meisten Berliner und Brandenburger auf das Erwachen der Natur freuen, denken Allergiker mit Schrecken an die blühenden Blumen und Bäume. Für sie beginnt mit dem Pollenflug wieder die Saison der tränenden Augen, Niesanfälle und des Juckreizes. Wie sich Allergiker vor den unangenehmen Symptomen schützen können, erfahren sie in ihrer gesine-Mitgliedsapotheke.

Bereits seit Ende Februar treibt der Wind den ersten Blütenstaub von Haseln und Erlen durch die Luft. „Für die typischen Heuschnupfenbeschwerden ist eine Überreaktion des Immunsystems auf die Pollen der Pflanzen verantwortlich” sagt Susanne Lorra, Apothekerin und Vorstandsvorsitzende der gesine.net AG. In Deutschland leidet jeder Fünfte unter so genannter allergischer Rhinitis.

„Heilen lässt sich die Überempfindlichkeit leider nicht. Die Symptome können allerdings mit Hilfe von speziellen Arzneimitteln – so genannten Antiallergika – gemindert werden”, erklärt Lorra. Diese Präparate aus der Apotheke unterbinden die Entzündungsreaktion und helfen Betroffenen damit, die Allergiezeit ohne Beschwerden zu überbrücken. „Da einige Produkte prophylaktisch wirken, sollten sie bereits vor dem Beginn des Pollenflugs angewendet werden”, sagt Lorra. Welches Präparat für welchen Allergiker geeignet ist, erfahren Patienten in ihrer gesine-Mitgliedsapotheke.

Um das Immunsystem zu schonen, sollten Allergiker versuchen, die Pollenbelastung so gering wie möglich zu halten. „Augen- und Nasenspülungen befreien die Schleimhäute von Blütenstaub nach einem Spaziergang im Grünen”, rät Lorra. Wer stark allergisch ist, sollte sich vor dem Schlafengehen die Haare waschen, um keine Pollen mit ins Bett zu nehmen. „Zusätzlich sollte in der Allergiezeit das Immunsystem durch wichtige Vitamine und Mineralstoffe unterstützt werden”, sagt Lorra.

Die Therapie der Symptome ist nicht nur wegen des Wohlbefindens, sondern auch aus gesundheitlicher Sicht wichtig: „Unbehandelt kann sich eine Allergie zu Asthma entwickeln”, sagt Lorra. Die so genannte Hyposensibilisierung bietet die Chance, eine Allergie langfristig zu lindern. „Dabei führt der Arzt dem Patienten zunächst eine sehr niedrige, dann langsam steigende Dosis der allergieauslösenden Stoffe zu”, erklärt Lorra. Auf diese Weise wird das Immunsystem langsam an die Allergene gewöhnt. Bei erfolgreicher Therapie können auch Allergiker den Frühling beschwerdefrei genießen.

Ansprechpartner: Dirk Ehrich, Tel.: 030 - 805 89 670

Hinweis an die Redaktion: gesine ist ein unabhängiger Zusammenschluss von selbstständigen Apothekern und niedergelassenen Ärzten. Gemeinsam setzen die knapp 200 Mitglieder der Vereinheitlichung der Gesundheitsversorgung kreative Konzepte entgegen.