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Hohe Ehrung für sozial engagierte Unternehmerin

Pressemitteilung

Berlin – Für ihr jahrzehntelanges und beispielhaftes soziales Engagement bei der Entwicklung der Camphill-Lebensgemeinschaft in Berlin-Zehlendorf wird Erika Schwalbe-Riel heute mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Heidi Knake-Werner überreicht die hohe Auszeichnung im Auftrag des Bundespräsidenten heute um 15 Uhr im Gemeinschaftshaus der Camphill-Lebensgemeinschaft e.V. in Alt-Schönow 5, 14165 Berlin-Zehlendorf.

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Geschäftsführerin der Firma Dr. Mann Pharma (später Bausch & Lomb) und danach als Pensionärin beteiligte sie sich an der Gründung und dem Ausbau der Lebensgemeinschaft für Menschen mit schwersten Behinderungen, die in Alt-Schönow seit dem Ende der 80er Jahre entstand. Eine Erbschaft, die ihr zufiel, bündelte sie und legte damit das finanzielle Fundament für diesen geschützten Ort. Seither ist sie dort aktiv, inzwischen zwölf Jahre im Vorstand, jetzt als Vorstandsvorsitzende. Darüber hinaus engagiert sie sich vielseitig bei der Kulturförderung in Berlin.

1989 erwarb der Verein – die Camphill-Lebensgemeinschaft Berlin-Zehlendorf e.V. – mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin sowie mit Hilfe von Spenden ein geeignetes Grundstück, das mit rund 9.000 Quadratmetern ausreichend Platz für den Ausbau einer kleinen Gemeinschaft bot und immer noch bietet. Eltern, Freunde, zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner machten das Gelände und vorhandene Gebäude in unermüdlicher Arbeit nutzbar. Im Sommer 1992 konnten ein renovierter Altbau und 1997 drei neue Häuser bezogen werden. Damit stehen 30 Plätze für Menschen mit geistigen, zum Teil schwerstmehrfachen Behinderungen zur Verfügung. Hier an der Stadtgrenze von Berlin bietet der Ort mit seiner ländlichen Ausprägung einerseits den nötigen Schutz für die sozialtherapeutische Arbeit und andererseits einen optimalen Zugang zu den städtischen Gegebenheiten.