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Immer mehr ambulante Operationen in den saarländischen Krankenhäusern

Pressemitteilung

Saarbrücken – Im Jahr 2008 wurden in den 25 saarländischen Krankenhäusern rund 35 700 ambulante Operationen durchgeführt. Das sind 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem Jahr 2002, als dieses Merkmal erstmals in der Krankenhausstatistik erfasst wurde, hat sich diese Zahl nahezu vervierfacht, teilt das Statistische Amt des Saarlandes mit. Die Zahl der vollstationär behandelten Patienten ist dagegen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent auf rund 255 700 Patienten gesunken. Gegenüber 2002 ging diese Zahl um 9,2 Prozent zurück. Die vollstationär behandelten Patienten verbringen immer weniger Zeit in der Klinik. Blieb ein Patient 2002 im Durchschnitt noch 8,6 Tage im Krankenhaus, erreichte die Verweildauer der Patienten im Jahr 2007 und 2008 jeweils den Tiefststand von 8,1 Tagen.

Auch ist festzustellen, dass in den saarländischen Krankenhäusern immer weniger Betten zur Verfügung stehen. Im Jahr 2008 wurden rund 6 700 Betten zur vollstationären Versorgung vorgehalten, 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr und 11 Prozent weniger als 2002. Innerhalb der letzten sechs Jahre wurde damit fast jedes neunte Krankenhausbett abgebaut. Weil gleichzeitig immer weniger Belegungstage anfielen, ging der Auslastungsgrad der Betten bis 2006 zurück. Durch den starken Bettenabbau im Jahr 2007 erhöhte sich der Nutzungsgrad allerdings wieder und erreichte 83,8 Prozent. Der Auslastungsgrad der Krankenhausbetten stieg im vergangenen Jahr erneut auf 85,1 Prozent. Als Maßstab für eine bedarfsgerechte Versorgung gilt im Krankenhausplan des Saarlandes – wie in vielen anderen Bundesländern – ein Nutzungsgrad von 85 Prozent.

Diese Angaben gehen aus der jährlich erhobenen „Krankenhausstatistik – Grunddaten“ hervor. Hier werden auch die personelle und sachliche Ausstattung der Krankenhäuser und die von Ihnen erbrachten Leistungen erfasst.