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Mittwoch, 25. April 2007, 08:31 Uhr

GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit

Hintergrundinformation des FLUGS-Fachinformationsdienstes am GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit

Internationaler Tag gegen Lärm: Krach, der krank macht

Neuherberg – Lärm beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität, sondern macht auch krank. Zu den Gesundheitsrisiken gehören Hörschäden, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen - bis hin zum Herzinfarkt. Das zeigt eine aktuelle Zusammenstellung wissenschaftlicher Studien, die der FLUGS-Fachinformationsdienst im GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit vorgenommen hat. Anlass für die Auswertung ist der internationale Tag gegen Lärm am 25. April 2007.

Starke Lärmbelästigungen gehen vielerorts vom Straßen- und Flugverkehr aus. Auch nimmt die Lärmbelastung in der Freizeit zu - etwa durch lautes Musikhören über Kopfhörer oder in Diskotheken. Zudem ist Lärmschwerhörigkeit die häufigste anerkannte Berufskrankheit in Deutschland.

Der FLUGS-Fachinformationsdienst bietet eine Zusammenstellung der Gesundheitsrisiken sowie der Möglichkeiten, Lärm zu vermindern und Belastungen zu entgehen: www.gsf.de/flugs/neu/pdf/Laerm.pdf.

Der Tag gegen Lärm - International Noise Awareness Day - findet in Deutschland jedes Jahr statt, in diesem Jahr zum zehnten Mal. Organisator ist der Arbeitskreis "Tag gegen Lärm" der Deutschen Gesellschaft für Akustik. Der FLUGS - Fachinformationsdienst für Lebenswissenschaften, Umwelt und Gesundheit des GSF - Forschungszentrums hat das Ziel, Journalisten und Fachleute mit wissenschaftlich fundierten Informationen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Er arbeitet in direkter Nähe zur Wissenschaft.