Übersicht / Krankenhaus Bethel Berlin gemeinnützige GmbH / Meldung vom 08.07.2016

Freitag, 08. Juli 2016, 11:28 Uhr

Krankenhaus Bethel Berlin gemeinnützige GmbH

PRESSEINFORMATION Personalentwicklung mit Seele und Sachverstand

Krankenhaus Bethel Berlin mit neuem Hauptgeschäftsführer und neuer Chefärztin für die Innere Medizin

Berlin – Priv.-Doz. Dr. med. Norbert Bethge, langjähriger Chefarzt und medizinischer Geschäftsführer, wurde mit Wirkung vom 10. Mai 2016 zum Hauptgeschäftsführer des Krankenhauses Bethel Berlin berufen. Damit ist es dem Diakoniewerk Bethel als Träger des Lichterfelder Notfallkrankenhauses gelungen den vakanten Posten mit einer Persönlichkeit zu besetzen, die seit Jahrzehnten mit dem Unternehmen verbunden ist. Priv.-Doz. Dr. Bethge: „Die positive Entwicklung des Hauses in der Berliner Versorgungslandschaft stand und steht für mich immer an erster Stelle. Diese neue Aufgabe bedeutet gerade vor dem Hintergrund unseres diakonischen Auftrags in seiner wirtschaftlichen Dimension eine besondere Herausforderung: Unser Krankenhaus trägt seit über 60 Jahren christlich-universelle Werte in die Berliner Bevölkerung und möchte auch in Zukunft ein Ort der gelebten Nächstenliebe im Geiste des Diakoniewerks Bethel sein. Ich freue mich darauf diese verantwortungsvolle Position zu nutzen, um das Krankenhaus Bethel Berlin proaktiv als innovative Größe im Berliner Südwesten zu positionieren. Mit Seele und Sachverstand für jeden einzelnen Patienten.“

Der gute Einklang von menschennaher Versorgungsqualität und ökonomischem Weitblick war schon von jeher Primat seines ärztlichen Wirkens. Als internistischer Chefarzt überzeugte er die Krankenhausführung frühzeitig von der Anschaffung eines hochmodernen Computertomographen, initiierte und entwickelte die Modernisierung und Erweiterung der Operationsbereiche sowie der Intensivstation. Dabei stellte er gesundheitspolitisch-strategisches Denken stets vor eigene chefärztliche Begehrlichkeiten: Der Internist und Gastroenterologe gab zunächst einen Teil seiner Fachabteilung für Innere Medizin zur Gründung einer selbständigen Fachabteilung für Geriatrie ab. 2015 teilte er die Innere Medizin dann in zwei Abteilungen mit zwei Chefärzten zur Etablierung einer Pneumologie mit Beatmungsmedizin.

Nach der Devise „Qualität ist eine Führungsmethode“ wurde Priv.-Doz. Dr. Bethge schon früh auf die Fähigkeiten und Ambitionen von Dr. med. Aviva Raatz aufmerksam und machte sie schon als Ärztin im Praktikum mit der funktionsdiagnostischen Endoskopie vertraut. Heute zählt Dr. med. Aviva Raatz zu den versiertesten Endoskopikerinnen Berlins und ist maßgeblich an der Aus- und Weiterbildung des gastroenterologischen Ausbildungsverbundes „GATE“ beteiligt. Dr. Raatz, Fachärztin für Innere Medizin mit Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie, blieb seit ihrer praktischen ärztlichen Ausbildung mit dem Krankenhaus Bethel Berlin verbunden. Zuletzt leitete Sie als Oberärztin die Endoskopie-Abteilung im Interdisziplinären Darmzentrum. Nach dem Wechsel ihres Mentors und langjährigen Chefarztes auf die Position des Hauptgeschäftsführers wird sie zum 1. Juli 2016 die Leitung der Fachabteilung für Innere Medizin übernehmen.

Parallel wird die Teilung der Inneren Medizin in die Fachabteilungen „Innere Medizin I – Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Kardiologie“ – (Chefärztin Dr. med. Aviva Raatz) und die neu eingerichtete „Innere Medizin II – Pneumologie, Beatmungsmedizin, Allergologie“ – (Chefarzt Dr. med. Jochen Niehus) vollzogen.

Dr. Katja Lehmann-Giannotti, Vorstandsvorsitzende des Diakoniewerks Bethel, dem alleinigen Träger des Krankenhauses, hat diesen Übergang mit Freude begleitet: „Das Diakoniewerk Bethel steht für eine nachhaltige Personalentwicklung. Es entspricht unserem diakonischen Ideal, wenn es den Mitgliedseinrichtungen gelingt, Mitarbeiter für unser Netzwerk für Menschen zu begeistern, Persönlichkeiten aufzubauen und langfristig zu binden. Priv.- Doz. med. Bethge hat diesen Anspruch in seinen Funktionen als Chefarzt und Medizinischer Geschäftsführer von jeher verkörpert. Daher schenkt ihm der Vorstand auch für die neue Aufgabe in der Hauptgeschäftsführung das volle Vertrauen.“

Gewinnen Sie einen persönlichen Eindruck von Chefärztin Raatz im YouTube-Kanal des Krankenhauses: www.youtube.com/watch?v=LPk93BCiYa0.

Hintergrund – Das Krankenhaus

Das Krankenhaus Bethel Berlin ist ein Notfallkrankenhaus im grünen Lichterfelde mit 250 Betten. In den Abteilungen Innere Medizin I (Allgemeine Innere Medizin mit gastro-enterologischem Schwerpunkt), Innere Medizin II (Pneumologie, Beatmungsmedizin und Allergologie), Orthopädie & Unfallchirurgie (mit zertifiziertem Endoprothetikzentrum), Allgemeinchirurgie, Geriatrie (mit Tagesklinik), Anästhesiologie & Intensivmedizin, Radiologie, einem im Haus ansässigen Labor, Ergo- und Physiotherapie inkl. Bewegungsbad und den Belegabteilungen für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und für Urologie versorgt die Klinik seit mittlerweile 60 Jahren Patienten im Berliner Südraum.

Alleiniger Gesellschafter der gemeinnützigen Einrichtung ist die Diakoniewerk Bethel gemeinnützige GmbH. Das Arbeiten und Wirken im Krankenhaus Bethel Berlin steht somit auf einem diakonischen Fundament. Als konfessionell geprägtes Haus steht hier neben der umfassenden und hoch qualifizierten medizinischen Versorgung die Seelsorge und Fürsorge für Menschen im Mittelpunkt des Handelns.

Das Krankenhaus ist nach KTQ, endocert und dem TÜV-Verfahren „Qualitätsmanagement Akutschmerztherapie“ zertifiziert. Weiterhin engagiert sich das Krankenhaus Bethel Berlin für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen: Dafür wurde dem Haus im Januar 2013 das BUND-Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus" verliehen.

Hintergrund – Das Diakoniewerk Bethel

Das 1887 als Diakonissenmutterhaus gegründete Diakoniewerk Bethel, Mitglied in verschiedenen Diakonischen Werken in Deutschland, ist Gesellschafter von 13 Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiter in den Arbeitsfeldern Akutmedizin, Rehabilitation, ambulante Dienste, betreutes Wohnen und stationäre Pflege.