Eine Auszeichnung, die Verantwortung sichtbar macht
Heute am 14. Januar wurde Professor Dr. Jalid Sehouli mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Aus Sicht der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs würdigt diese Ehrung ein Lebenswerk, das die Versorgung von Frauen mit Eierstockkrebs in Deutschland nachhaltig verbessert hat.
Bereits 2007 gründete Professor Sehouli das erste zertifizierte Eierstockkrebszentrum in Deutschland. Zu einer Zeit, in der spezialisierte Versorgungsstrukturen noch nicht selbstverständlich waren, setzte er sich konsequent für Zentralisierung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und klare Qualitätsstandards ein.
Diese frühe Weichenstellung trug maßgeblich dazu bei, dass spezialisierte Strukturen heute als unverzichtbar gelten. Vor diesem Hintergrund gründete Professor Sehouli 2010 gemeinsam mit Carolin Masur und Sven Olek die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs, die medizinische Expertise, wissenschaftliche Evidenz und die Perspektive der Patientinnen zusammenführt.
Sein berufliches Wirken ist geprägt von dem Verständnis, Medizin als Verantwortung gegenüber dem einzelnen Menschen und der Gesellschaft zu begreifen. Forschung, klinische Exzellenz und Empathie sind für ihn untrennbar miteinander verbunden.
Das Bundesverdienstkreuz würdigt aus Sicht der Stiftung nicht nur eine persönliche Leistung, sondern den nachhaltigen Einsatz für eine bessere und gerechtere Versorgung von Frauen mit Eierstockkrebs. Wir gratulieren Professor Dr. Jalid Sehouli herzlich zu dieser Auszeichnung, für seine Weitsicht, seine Beharrlichkeit und sein Verantwortungsbewusstsein – damals wie heute. Wir freuen uns zudem, dass nun beide Vorstandsmitglieder der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs Träger:innen des Bundeverdienstkreuzes sind, denn neben der heutigen Ehrung erhielt die Vorsitzende Frau Prof. Steinhagen-Thiessen bereits 2016 die Auszeichnung besonders für Ihre Arbeit in der Altersforschung.
